Chili con Carne mit Kakao-Nibs

Ende Oktober, wenn die Tage kälter und kürzer werden, ist es wieder Zeit für intensivere Aromen und dunklere Farben. Dass wirkt sich natürlich geschmacklich aus, die Küche wird deftiger und die Weine schwerer.
Beim Stöbern in diversen Kochbüchern hatte ich wieder einmal „Kochen mit Schokolade“ von Eberhard Schell in der Hand. Er ist ausgebildeter Konditormeister und passionierter Chocolatier und empfiehlt eine schokoladige Chili con Carne-Variation.
Viele der Zutaten hatte ich da, Schokolade mag jeder, es sprach nichts dagegen es zu probieren und es hat sich gelohnt.
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Island – Das Kochbuch

Island ist eine sehr dünn besiedelte Insel im nördlichen Atlantik, östlich von Grönland. Unzählige Fjorde, aktive Vulkane, Wasserfälle, Gletscher und Wüsten prägen das Landschaftsbild.

Küchentechnisch gehört Island zur Nordic Cuisine, die ich bisher nur aus Schweden und Dänemark kenne, aus dem Grund ist Island eine interessante Erweiterung. Geprägt wurde die Nordic Cuisine besonders von Köchinnen und Köchen aus Dänemark und Schweden. Zu den bekanntesten Gesichtern gehören neben Rene Redzepi, Magnus Nilsson und Rasmus Kofoed.  Weiterlesen

Ceviche – ein peruanischer Klassiker für heiße Tage

Ceviche ist unglaublich gesund und das perfekte Essen für heiße Sommertage. Die Vorbereitung der unterschiedlichen Zutaten ist spätestens dann vergessen, wenn der erste Bissen den Mund erfrischt und das Zusammenspiel von Säure, Schärfe, frischen Kräutern und kühlem, mariniertem Fisch genossen ist.

Ein gutes Ceviche herzustellen geht nicht ohne Tigermilch. Heißt nur Tigermilch ist tatsächlich keine richtige Milch, sondern ein Saft aus Limetten, Bitterorangen, Chili, Knoblauch und Ingwer, in dem der Fisch eingelegt wird. Der Knoblauch kann reduziert werden, ebenso die Anzahl der Chilischoten oder der Ingwer.
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La Empanaderia: Pisco und authentische südamerikanische Küche

Restaurant-Empfehlungen sind immer gut, wenn diese sich tatsächlich als grandios rausstellen, umso besser. Der Hinweis für die La Empanaderia gehörte definitiv in die Kategorie grandiose Empfehlungen.
Ceviche, Tequeños & Co. gehören, gut zubereitet, mit zu meinen absoluten Lieblingsgerichten und in Kombination mit einen guten Pisco Cocktail macht das Essen noch mehr Spaß.
Der Empfang ist sehr freundlich und die Einrichtung ist authentisch, gemütlich und lädt zum Verweilen ein.
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Quinoa Bolognese – Veganes für Sportler

In meiner Mittagspause gehe ich sehr oft zu den Foodtrucks, die im näheren Umkreis von meinem Büro, ihre Stellplätze haben. Nein, ich arbeite nicht um die Ecke vom Einzimmer, Küche, Bar.

Diese wechseln sich täglich ab und hin und wieder ist die Auswahl gefühlt so schlecht, dass ich mich für das geringste Übel entscheiden muss. So war es, als ich zum ersten Mal bei Kreuz und Quer gegessen habe. Weit gefehlt, wie sich im Nachhinein herausgestellt hat.

Nach meiner anfänglichen Skepsis gegenüber der veganen und vegetarischen Auswahl an dem Tag war ich begeistert von der veganen Quinoa Bolognese. Die war so gut, das ich am selben Abend direkt versucht habe diese nachzukochen. Die Menge war etwas überproportioniert, geschmeckt hat es trotzdem und am nächsten und übernächsten Tag schmeckt es immer noch.
Am vierten Tag in Folge wird es dann zu viel.
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Ceviche – das perfekte Essen an heißen Tagen.

Ceviche ist für mich das einzige und beste Low-Carb-Essen, da hier nicht der Eindruck entsteht, das was fehlt. Bei allen anderen habe ich immer das Gefühl, das irgend eine Komponente vergessen wurde.
Es ist schnell zubereitet, sehr gesund, kalorienarm und an heißen Tagen erfrischend.
Ceviche kommt ursprünglich aus Südamerika, bekannt ist es aus der chilenischen und peruanischen Küche, in Ecuador wird es genauso zubereitet.
Da das Wochenende wunderschön war und ich noch Stangensellerie hatte, den ich lieber verarbeite als wegwerfe, war es perfekt ein paar Ceviche-Rezepte zu testen.

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el seco° – der authentische Geschmack Ecuadors

Vom 19.03 bis zum 31.03.2018 kommen nicht nur die Bewohner in und um Stuttgart in den Genuss von ecuadorianischer Küche. Im Kölner Pop-up Restaurant Laden ein besteht bis Ende März die Möglichkeit sich von den Jungs vom el seco° aus Stuttgart kulinarisch Südamerika näher bringen zu lassen.
Die Einrichtung ist bei allen Konzepten identisch. Die Wand rechts mit den Blumenkästen ist sehr schön und durch die offene Küche ist alles sehr einladend. Zum draußen sitzen war es leider zu kalt.

Zum Wichtigsten, dem Essen.

Ich war binnen drei Stunden zweimal da und habe mehr als die Hälfte der Speisekarte geschafft. Das hatte einen guten Grund, es war köstlich. Die Küche Südamerikas gehört zu dem Besten überhaupt.
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Thunfischtatar mit lauwarmen Koriander-Tomaten

Thunfischtatar ist schnell und einfach zubereitet und mit Koriander eine erstklassige, geschmacklich fantastische Kombination.
Beim Einkauf von Thunfisch sind zwei Dinge zu beachten: Nachhaltigkeit und Leinenfang, wegen der Delfine. Außerdem sollte der Einkauf von Blauflossen-Thun oder Rotem Thun vermieden werden, wenn man den überhaupt außerhalb Japans bekommt. Beide Arten sind extrem stark überfischt und, wenn nichts passiert, bald ausgestorben,
Es gibt einige nachhaltige Thunfisch-Fischerei-Projekte, wie zum Beispiel Follow Fish. Der Fischhändler seines Vertrauens ist ebenfalls eine wichtige Quelle, wenn man trotzdem Zweifel hat, besser nicht kaufen.
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Variation von Zuckerschoten mit Tomaten und Koriander

Die Idee von EiswürfelimSchuh, das Thunfischsteak mit Zuckerschoten, Tomaten und Koriander vegetarisch zuzubereiten, hat mir gut gefallen. Sie hat sogar gleich zwei Alternativen vorgeschlagen: Pilze und Tofu.
Als Pilz wollte ich einen Portebello-Pilz anbraten und das Gemüse darauf anrichten. Es gibt im Moment leider keine. Tofu gibt es immer, darum habe ich es erstmal damit versucht. Die Wahl fiel auf geräucherten Algen-Tofu, passt am besten zur asiatischen Küche. In Kombination mit Koriander, Zuckerschoten und Soja-Sauce ergibt die Zusammenstellung ein rundes, veganes Gericht.
Den schwarzen Perl-Amaranth kann man für diese Variante in etwas dunkler Soja-Sauce kochen.
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