Linguine alla Puttanesca mit Kapern und Sardellen

Pasta geht fast immer, nur bitte nicht als „onePot“-Gericht. Das hat meiner Meinung nach nichts mit Geschmack, Essen und schon gar nicht mit Genuss zu tun. Einzige Ausnahme Suppen selbst, da brate, röste oder räuchere ich die ein oder andere Zutat extra, als Topping oder Einlage.
Zurück zum italienischen Klassiker: der Pasta. Vielseitig einsetzbar, lecker und in der Regel sehr schnell zubereitet.
So auch bei einem inoffiziellen Klassiker: Linguine alle puttanesca mit Sardellen und Oliven.

Die Zutatenliste ist überschaubar und es sind keine Exoten dabei, die nachher im Schrank verstauben.
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Süßkartoffel-Flammkuchen mit Ziegenkäse und Radicchio

Einer der Klassiker aus dem Elsass, der, zur allgemeinen Überraschung, nicht mit der Pizza verwandt ist. Anhand des Flammkuchens hat man  früher die Temperatur des Holzbackofens getestet, bevor Brot gebacken wurde. Außerdem konnte so die Hitze, die beim Aufheizen entstanden ist sehr gut genutzt werden.
Dank der wenigen Zutaten ist Flammkuchen schnell gemacht und jeder kann ihn individuell belegen, ob klassisch mit Zwiebeln und Speck, mit Walnüssen, Ziegenkäse, Honig und Thymian oder wie hier mit Süßkartoffeln.
Bei Flammkuchen bekommt jeder, was er möchte, dazu eine Flasche Riesling und es kann nichts schief gehen.
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Thunfischsteak mit Pfannengerührtem Queller

Bis jetzt habe ich Queller nur kalt verarbeitet zu Salat oder mit Frischkäse und etwas Zitrone zu einem Brotaufstrich.

Das Queller kurz angebraten werden kann, habe ich aus dem großen Kochbuch der Algen. Ein sehr umfangreiches und gutes Kochbuch für alle, die sich für das Kochen mit Algen interessieren.
Besondere Empfehlung: Schneller Pfannengerührter Queller.
Dazu habe ich Thunfischsteaks gebraten.
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Herbstzeit, Suppenzeit: Kürbissuppe

Die Blätter der Bäume verfärben sich von grün, über orange-gelb bis zu braun, es wird  etwas kühler, die Tage merklich kürzer, das Erntedankfest ist vorbei und Halloween steht vor der Tür – zusammengefasst:  Es ist Kürbiszeit und einer der Klassiker der Zubereitungen ist die Suppe.

Diese kann auf unterschiedliche Weisen aufgewertet werden. Eberhard Schell als passionierter Chocolatier hat seine Kürbissuppe mit Umami-Schokolade verfeinert.
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Quinoa Bolognese – Veganes für Sportler

In meiner Mittagspause gehe ich sehr oft zu den Foodtrucks, die im näheren Umkreis von meinem Büro, ihre Stellplätze haben. Nein, ich arbeite nicht um die Ecke vom Einzimmer, Küche, Bar.

Diese wechseln sich täglich ab und hin und wieder ist die Auswahl gefühlt so schlecht, dass ich mich für das geringste Übel entscheiden muss. So war es, als ich zum ersten Mal bei Kreuz und Quer gegessen habe. Weit gefehlt, wie sich im Nachhinein herausgestellt hat.

Nach meiner anfänglichen Skepsis gegenüber der veganen und vegetarischen Auswahl an dem Tag war ich begeistert von der veganen Quinoa Bolognese. Die war so gut, das ich am selben Abend direkt versucht habe diese nachzukochen. Die Menge war etwas überproportioniert, geschmeckt hat es trotzdem und am nächsten und übernächsten Tag schmeckt es immer noch.
Am vierten Tag in Folge wird es dann zu viel.
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Kohlrabi-Apfel Salat mit Estragon

Der Kohlrabi-Apfel Salat mit Estragon, den ich in meiner Mittagspause im Einzimmer, Küche, Bar gegessen habe, ist mir in bleibender Erinnerung geblieben. Frisch mit leichter Säure und einer dezent süßen Note. Der Estragon rundet das Ganze nicht nur farblich ab, sondern gibt der Kombination eine außergewöhnlichen touch. Einfach und ausgewogen.
Das Beste kommt zum Schluss: fünf (sechs mit einem Spritzer Zitrone) Zutaten, sieben mit Pfeffer und Salz.

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Norwegischer Ceviche-Kartoffelsalat

Ceviche kommt ursprünglich aus Südamerika, genau wie die Kartoffel. Beides steht ganz oben auf einer Liste der besten Essen und Zutaten, darum ist eine Kombination von beiden nahe liegend.
Eine norwegische Variante erschien mir am Ausgewogensten und Besten. Lachs, Kartoffeln, Spinat, Rapsöl und Kresse sind alle in Norwegen bekannt. Avocado, grober Senf und weißer Balsamico sind nicht typisch, trotzdem ohne Probleme zu beschaffen.

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Geräuchertes Risotto mit gegrillter Paprika

Trotz der diversen guten Vorsätze kann ich meine, mir selbst gesetzte, Low-Carb Ernährung nicht lange durchhalten. Zu groß ist die Lust auf Risotto. Da mache ich lieber mehr Sport.

Bei einer gemütlichen Jogging-Runde inklusive einiger Treppenintervalle, die mal wieder zu viel waren, kam mir die Idee ein Risotto mit gebratener Paprika zu machen. Das lag unter anderem daran, dass ich noch eine Paprika zu Hause hatte.  Verfeinert und ergänzt wird das Risotto durch geräuchertes Paprikapulver.
Wenn das geräucherte Paprikapulver schon einmal im Schrank ist, kann im Anschluss direkt ein weiteres Rezept ausprobiert werden: Nudeln mit gebratener Paprika, Aubergine und geräucherter Tomatensauce.
Ich persönlich finde es immer störend, eine Zutat zu kaufen, die nur für ein Rezept benötigt wird und anschließend im Schrank verstaubt.

Hier das wichtigste, die Zutaten und das Rezept:
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Ceviche – das perfekte Essen an heißen Tagen.

Ceviche ist für mich das einzige und beste Low-Carb-Essen, da hier nicht der Eindruck entsteht, das was fehlt. Bei allen anderen habe ich immer das Gefühl, das irgend eine Komponente vergessen wurde.
Es ist schnell zubereitet, sehr gesund, kalorienarm und an heißen Tagen erfrischend.
Ceviche kommt ursprünglich aus Südamerika, bekannt ist es aus der chilenischen und peruanischen Küche, in Ecuador wird es genauso zubereitet.
Da das Wochenende wunderschön war und ich noch Stangensellerie hatte, den ich lieber verarbeite als wegwerfe, war es perfekt ein paar Ceviche-Rezepte zu testen.

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