Mittagessen, lunch, déjeuner

Letztes Jahr habe ich mit meiner Freundin und meiner Tochter vier Monate Elternzeit in Bordeaux verbracht. Während meine Freundin gearbeitet hat, habe ich die Zeit genutzt um mich um „la petite pirate“ zu kümmern, mich mit meiner kleinen in Bordeaux zu verlieben, die Gironde und die angrenzenden Départements zu erkunden, die Französische Küche genossen, unzählige Bordeaux Weine probiert und gefühlte sechs Kilogramm zugenommen und das auch nur weil ich fast jeden Abend joggen war sonst wäre das ganze sicher im zweistelligen Bereich gewesen.

Da kleine Kinder gerne lange und viel schlafen habe ich das Bett auch selten vor 11:00 Uhr verlassen, bis man dann alles fertig gemacht hat ist es meistens zwölf Uhr und da es das große Frühstück am Marche des Capucins zu der Zeit schon nicht mehr gab stand man vor der großen Herausforderung – wo gehen wir jetzt essen?
Diese Frage stellte sich montags nie, da an diesem Tag sowohl der Markt als auch die guten Restaurants geschlossen hatten. Und genau da sind wir an dem Punkt – ausgenommen die Montage – woman anfängt Frankreich zu vermissen wenn – ja auch weil ich bis 11:00 geschlafen habe. Der entscheidende Punkte aber war: Mittagessen, lunch, déjeuner.
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