Manoir De Lébioles – kleines Versailles der Ardennen

Die Auffahrt zu dem von 1910 fertiggestellten Schloss ist atemberaubend, alleine das rechtfertigt den Besuch des Chateaus, welches unter anderem als „kleines Versailles der Ardennen“ bekannt ist. Der Vergleich zwischen dem Versailler Schloss und dem Manoir De Lébioles ist weit hergeholt.

Eine entspannte Atmosphäre in den sanften Hügeln der Ardennen, kombiniert mit einem gemütlichen Spa Bereich, einer guten französischen, regionalen Küche sind die Vorzüge, die Versailles nicht bieten kann. Außerdem halten sich die Touristenströme, im Gegensatz zu dem großen Bruder in der Nähe von Paris, in Grenzen.
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Le Servan Paris – scharfe französische Küche

Der TGV hatte Verspätung,  der Akku meines Handys war leer und trotzdem habe ich es irgendwie geschafft in Paris, ohne Navigation und Google, das Le Servan zu finden.
Betrieben wird dieses kleine, überschaubare Restaurant oder Bistro von den Geschwistern Tatiana und Katia Levhas.
Während Tatiana, die Köchin, französische Klassiker neu interpretiert, kümmert sich Ihre Schwester als Restaurantleiterin erstklassig um das Wohl der Gäste.

Das Restaurant ist typisch für ein Pariser Bistro, eng und vollgestellt. Bei den Mieten, die in Paris verlangt werden, ist das kein Wunder, es ist trotzdem gemütlich, wie sie das geschafft haben, kann ich nicht beschreiben, sie haben es geschafft. Eine offene Küche, eine schöne Bar und hohe Fenster haben sicher ihren Teil dazu beigetragen.
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Gefährliche Empfehlungen. Xavier Kieffer ermittelt wieder.

Gefährliche EmpfehlungFrankreichs legendärer Gastroführer »Guide Gabin« lädt zu einem rauschenden Fest in seinem neuen Firmenmuseum in Paris, und der Luxemburger Koch Xavier Kieffer ist mittendrin. Während der Feier verschwindet eines der Exponate – die extrem seltene Ausgabe des »Guide Bleu« von 1939, von der nur wenige Exemplare existieren. Kieffer beginnt, Nachforschungen anzustellen. Bald erfährt er, dass wegen der Sternebibel bereits mehrere Menschen sterben mussten. Aber was ist so gefährlich an einem über siebzig Jahre alten Restaurantführer? Was ist das Geheimnis des blauen Buchs?

Sein fünfter Fall und es geht um den legendären Gastroführer. Eigentlich heißt der Guide Michelin und ist rot, aber da gibt es anscheinend Lizenzprobleme.
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Champeaux: Alain Ducasse begibt sich auf neue Wege

Alain Ducasse ist zweifelsohne einer der besten Köche der Wdsc_0172elt. Seine Restaurants sind in Monte Carlo, Paris, London, Tokyo, New York und Hong Kong.

Mit dem Champeaux in Pars schlägt er einen neuen Weg ein, die Bistro-Küche. Eine der beliebtesten Küchenstile in Frankreich. Im Einkaufszentrum von Les Halles hat er das Champeaux eröffnet, ein Bistro im Bahnhofsstil. Neben einer modernen Einrichtung und einer ganztägigen Küche bietet das Restaurant eine übersichtliche Karte mit einer guten Auswahl an Weinen.
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 Japanische Hingabe trifft auf französisches Savoir-Faire

dsc_0187In der Nähe vom Louvre und in direkter Nachbarschaft zu La Dame de Pic hat Kei sein gleichnamiges Restaurant etabliert. Man verlässt die lauten Straßen im 1. Arrondissement im Zentrum von Paris und ist unmittelbar nachdem die Tür sich hinter einem geschlossen hat, in einer Oase der Ruhe. Klare Linien, alles ist aufeinander abgestimmt und man bekommt von der Hektik und dem Krach der draußen war nichts mehr mit. Man wird freundlich und ruhig empfangen und an seinen Tisch gebracht.
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Huîtrerie Régis: Seeigel & Austern im Zentrum von Paris.

dsc_0219Wer in Paris ist und Austern oder Seeigel essen möchte, kommt an der Huîtrerie Régis nicht vorbei.
Das Bistro liegt im 6ten Arrondissement, also sehr zentral, zwischen der Seine und dem Musée du Luxembourg.
In der Seitenstraße kann man bei schönem Wetter draußen sitzen. Wem das zu heiß ist, der muss auf einen der raren Tische im Restaurant warten. Da ich die letzten Sonnenstrahlen noch genießen wollte, war ich froh einen Tisch draußen ergattert zu haben. Die Karte ist sehr übersichtlich, es gibt Austern und Seeigel in verschiedenen Größen und die dazu passenden Weine.
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Das Viola, italienische Küche im Tapas Stil mitten in Paris.

Nicht weit von meiner Unterkunft habe ich beim joggen ein weiteres kleines Juwel im Viertel gefunden.
In der 82 rue Lemervier hat sich mit dem Viola ein kleines Restaurant im Bistrostil seinendsc_0175 Raum geschaffen und sich diesen auch definitiv verdient. Trotz meiner Vorliebe für die Französische Küche habe ich das Bistrorestaurant mit Schwerpunkt Italienische Küche getestet  – zum Glück.  Von außenwirkt es für französische Verhältnisse einfach, aber entscheidend ist was auf dem Teller kommt und da muss sich das Viola nicht verstecken.
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Das „Les Tablettes“ von Jean-Louis Nomicos, die Disco aus Scarface gibt es wirklich.

Wer das Les Tablettes in Paris betritt, wird so lange freundlich begrüßt, bis die Kellner erfahren, dass man alleine kommt. Da wird man mit genervtem Gesichtsausdruck durch den Raum, der den Lautstärkepegel einer Bahnhofshalle hat, an einen Tisch gebracht und erst einmal sitzen gelassen. Wenn die keine Tische für eine Person vergeben möchten, sollen Sie die Position nicht auf ihrer Seite anbieten.
Die Speisekarte bekommt man noch auf Papier, während die Weinkarte auf einem IPad hinterlegt ist  – kann man sehen, wie man will, ist auf alle Fälle praktisch, wenn mal Positionen wegfallen. Dass die Atmosphäre dahin ist, ist eigentlich egal, da das Restaurant mehr an die Disco aus Scarface erinnert, als an ein Top-Restaurant, das es doch eigentlich sein möchte.
Das Beste bis zum jetzigen Zeitpunkt war die Tatsache, dass Jean-Louis Nomicos mal eine Begrüßungsrunde gedreht hat. Zum Einstieg gibt es ein Tomatensuppen-Gazpacho mit rohen Zwiebelwürfeln und Mozzarella. Klingt einfach und simpel, war aber wirklich genial. Ist eigentlich genau das, was man erwartet – einfache Produkte verbinden sich zu einem neuen und einzigartigen Geschmackserlebnis. Auch das norditalienische Olivenöl ist klasse – man bekommt aber während des gesamten Menüs nur eine kleine Schale, wird auch auf Nachfragen nicht nachgefüllt. Schade eigentlich.
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Das Biotiful in Paris: Marihuana Geruch und Kalbstatar

Vielleicht liebe ich Paris so weil ich aus Köln komme. Beide Städte sind sich sehr ähnlich, sie sind laut, dreckig, überteuert und das Leben spielt sich auf der Straße ab – Paris ist im Vergleich zu Köln in allen Punkten noch etwas extremer.
Darum gestaltet sich die Suche nach einem guten und bezahlbaren Bistro in Paris noch schwieriger, gerade wenn man in einem der Touristenviertel ankommt, in meinem Fall Montmartre. Das Viertel mit Moulin Rouge, Placé Tertre und Montmarte Village mit der berühmten Kathedrale Sacré-Coeur von der aus man meinem einen tollen Blick über die dsc_0127Stadt hat und wo einst die Künstler zu Hause waren ist sicher jeder Tourist schon einmal gewesen.  Da das Viertel so schön ist, sollte man da auch Definitiv nicht essen gehen, den Gastronomen hier geht es nicht um Stammgäste, was man nicht nur an der Qualität der Speisen sieht sondern auch am den Preisen, die weit über den Durchschnitt von Paris liegen. Weiterlesen