Tatar aus Tomaten – perfekt im Sommer

Ursprünglich kommt Tatar von den Tataren, einem Reitervolk in Zentralasien. Sie haben Pferdefleisch gesalzen, unter dem Sattel aufbewahrt, um das Blut zu entfernen und zarteres Fleisch zu erhalten. Anschließend haben Sie es kleingeschnitten und roh gegessen.

In der klassischen Küche ist Tatar heute eine Zubereitung aus rohem Fleisch. Steak Tartare wird aus Rind- oder Pferdefleisch hergestellt. Das roh servierte Fleisch wird mit Eigelb, Zwiebeln, Kapern, gehackter Petersilie, Senf, Worcestersauce, Tabasco und Öl gewürzt.
In Belgien heißt das Gericht Filet américan, in Deutschland verschwindet es, wegen der Zubereitung mit rohem Ei, zunehmend von den Speisekarten.
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Sedanini mit Bresaola, Salbei und Mozzarella

Nach dem Triathlon ist natürlich vor dem nächsten und somit ist eine ausgewogene Ernährung weiterhin das A und O. Pasta ist weiterhin wichtig und wie bereits angekündigt, stelle ich hier noch ein drittes Rezept aus Markus Holzers Buch „Pasta on the Rocks“ vor.

Da ich keine Matritze (Aufsatz zum Pressen von Nudeln) besitze um Sedanini herzustellen, habe ich wie üblich einfach Nudeln genommen, diesmal Tagliatelle. Verkürzt die Kochzeit enorm.
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Spaghetti alle Chitarra mit Gemüse-Carbonara

Wieder einmal ist am nächsten Tag ein Wettkampf, aus dem Grund gibt es Pasta. Diesmal sogar, wie bereits angekündigt, vegetarisch. Spaghetti mit Gemüse-Carbonara.
Da die Nudeln nicht selbst gemacht sind, handelt es sich um ein schnelles Rezept. Die Vorbereitung und der Aufwand halten sich in Grenzen und es bietet sich ein schöner Gestaltungsspielraum.
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Paprika-Spaghetti mit Sardellen und Artischocken

Für mich als begeisterten Triathleten gehören Nudeln als Kohlenhydrat-Lieferant vor Wettkämpfen dazu. Umso erfreulicher ist es dann, wenn es neue und ansprechende Ideen gibt. Das Buch „Pasta on the Rocks“ von Markus Holzer habe ich vor einiger Zeit als Geschenktipp empfohlen und das aus gutem Grund. Die Rezepte von Markus bringen Abwechslung auf den Teller.
Im Originalrezept werden die Paprika-Spaghetti selber gemacht, das habe ich mir gespart. Das Paprikapulver habe ich in dem Fall mit der Tomatensauce vermischt und mit den Nudeln geschwenkt.
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Linguine alla Puttanesca mit Kapern und Sardellen

Pasta geht fast immer, nur bitte nicht als „onePot“-Gericht. Das hat meiner Meinung nach nichts mit Geschmack, Essen und schon gar nicht mit Genuss zu tun. Einzige Ausnahme Suppen selbst, da brate, röste oder räuchere ich die ein oder andere Zutat extra, als Topping oder Einlage.
Zurück zum italienischen Klassiker: der Pasta. Vielseitig einsetzbar, lecker und in der Regel sehr schnell zubereitet.
So auch bei einem inoffiziellen Klassiker: Linguine alle puttanesca mit Sardellen und Oliven.

Die Zutatenliste ist überschaubar und es sind keine Exoten dabei, die nachher im Schrank verstauben.
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Süßkartoffel-Flammkuchen mit Ziegenkäse und Radicchio

Einer der Klassiker aus dem Elsass, der, zur allgemeinen Überraschung, nicht mit der Pizza verwandt ist. Anhand des Flammkuchens hat man  früher die Temperatur des Holzbackofens getestet, bevor Brot gebacken wurde. Außerdem konnte so die Hitze, die beim Aufheizen entstanden ist sehr gut genutzt werden.
Dank der wenigen Zutaten ist Flammkuchen schnell gemacht und jeder kann ihn individuell belegen, ob klassisch mit Zwiebeln und Speck, mit Walnüssen, Ziegenkäse, Honig und Thymian oder wie hier mit Süßkartoffeln.
Bei Flammkuchen bekommt jeder, was er möchte, dazu eine Flasche Riesling und es kann nichts schief gehen.
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Thunfischsteak mit Pfannengerührtem Queller

Bis jetzt habe ich Queller nur kalt verarbeitet zu Salat oder mit Frischkäse und etwas Zitrone zu einem Brotaufstrich.

Das Queller kurz angebraten werden kann, habe ich aus dem großen Kochbuch der Algen. Ein sehr umfangreiches und gutes Kochbuch für alle, die sich für das Kochen mit Algen interessieren.
Besondere Empfehlung: Schneller Pfannengerührter Queller.
Dazu habe ich Thunfischsteaks gebraten.
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Quinoa Bolognese – Veganes für Sportler

In meiner Mittagspause gehe ich sehr oft zu den Foodtrucks, die im näheren Umkreis von meinem Büro, ihre Stellplätze haben. Nein, ich arbeite nicht um die Ecke vom Einzimmer, Küche, Bar.

Diese wechseln sich täglich ab und hin und wieder ist die Auswahl gefühlt so schlecht, dass ich mich für das geringste Übel entscheiden muss. So war es, als ich zum ersten Mal bei Kreuz und Quer gegessen habe. Weit gefehlt, wie sich im Nachhinein herausgestellt hat.

Nach meiner anfänglichen Skepsis gegenüber der veganen und vegetarischen Auswahl an dem Tag war ich begeistert von der veganen Quinoa Bolognese. Die war so gut, das ich am selben Abend direkt versucht habe diese nachzukochen. Die Menge war etwas überproportioniert, geschmeckt hat es trotzdem und am nächsten und übernächsten Tag schmeckt es immer noch.
Am vierten Tag in Folge wird es dann zu viel.
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Salat-Kombination mit Fenchel, Avocado und Baby-Spinat

Salat im Glas zuzubereiten ist eine großartige Idee die Mittagspause ausgewogener zu gestalten, gerade weil gestern die Fastenzeit begonnen hat. Um den Salat noch attraktiver zu gestallten und mehr Lust auf das Rezept zu machen, setzt die Einfachheit dem Ganzen die Krone auf.
Vegetarisch ist er sowieso, kann genau so gut vegan zubereitet werden. Als Dressing eignet sich ein Zitronen-Dressing.
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Loup de mer auf mediterranem Gemüse mit Beluga-Linsen

IMG_0234Der Loup de mer, in Deutschland besser unter dem Namen Wolfsbarsch bekannt, zählt zu den fettarmen Speisefischen.
Er hat einen hohen Jodgehalt und ist reich an Omega-3-Fettsäuren.
Diese senken den Cholesterinspiegel und beugen Herz- und Kreislauf- erkrankungen vor.

Alles in allem sehr gesund, wenn man ihn nicht in Butter tot brät.
Darum backen wir ihn in Pergamentpapier und nehmen als Beilage etwas mediterranes Gemüse, wer will ein paar Beluga-Linsen.
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