Ceviche – ein peruanischer Klassiker für heiße Tage

Ceviche ist unglaublich gesund und das perfekte Essen für heiße Sommertage. Die Vorbereitung der unterschiedlichen Zutaten ist spätestens dann vergessen, wenn der erste Bissen den Mund erfrischt und das Zusammenspiel von Säure, Schärfe, frischen Kräutern und kühlem, mariniertem Fisch genossen ist.

Ein gutes Ceviche herzustellen geht nicht ohne Tigermilch. Heißt nur Tigermilch ist tatsächlich keine richtige Milch, sondern ein Saft aus Limetten, Bitterorangen, Chili, Knoblauch und Ingwer, in dem der Fisch eingelegt wird. Der Knoblauch kann reduziert werden, ebenso die Anzahl der Chilischoten oder der Ingwer.
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Peruanisch kochen – aber wie?

Die authentische Küche Südamerikas, insbesondere Perus, gehört sicher zu einem der  Highlights, wenn es um die Frische und Vielfalt geht. Immerhin erstreckt sich Peru über drei Klimazonen, die unterschiedlicher nicht sein können. Die Küste des Pazifiks, die Anden mit Gipfeln jenseits der 6.000 Meter und natürlich der Regenwald im Amazonasgebiet.
Diese Vielfalt gibt es nicht nur im Atlas, sondern wird von den Köchen und Köchinnen der ehemaligen Inka-Hochburg in die Töpfe, Pfannen und schlussendlich auf den Teller gebracht.
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Thunfischsteak mit Pfannengerührtem Queller

Bis jetzt habe ich Queller nur kalt verarbeitet zu Salat oder mit Frischkäse und etwas Zitrone zu einem Brotaufstrich.

Das Queller kurz angebraten werden kann, habe ich aus dem großen Kochbuch der Algen. Ein sehr umfangreiches und gutes Kochbuch für alle, die sich für das Kochen mit Algen interessieren.
Besondere Empfehlung: Schneller Pfannengerührter Queller.
Dazu habe ich Thunfischsteaks gebraten.
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Maggi, Ideen vom Wochenmarkt: Pak Choi Beef Teriyaki

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Da ich nicht immer auf dem Wochenmarkt einkaufen gehe, sondern des öfteren im Supermarkt, finde ich ab und an Kuriositäten. Zum Beispiel hat Maggi eine Marinade für Pak Choi Beef Teriyaki mit Sojasauce und Honig entwickelt.
Darauf hat die Welt bestimmt gewartet.

Den größten Anteil an dieser „natürlichen“ Geschmacksverirrung bildet Sojasauce mit 34,6 %, gefolgt von Zucker, Wasser und Sonnenblumenöl. Dann kommt tatsächlich Honig mit einem Anteil von 7 % (es wird nicht näher drauf eingegangen um was für ein Honig es sich handelt), der die Sauce noch weiter versüßt.
Um die süße Versuchung geschmacklich abzurunden kommen noch Maisstärke, Branntweinessig, Pürees, Gewürze und natürliche Aromen in den Kochmixer, werden vermischt abgefüllt und für 1,59 € im Supermarkt verkauft.

Wer etwas Zeit hat und gerne schneidet, hackt und mischt, kann das in ein paar Minuten selber machen.
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Asiatischer Salat mit Hähnchenbrustfilet

Perfekt für einen Sommerabend auf dem Balkon oder zum Mitnehmen in den Park. Der Rest kann am nächsten Tag mit ins Büro genommen werden, es lohnt sich somit eine größere Portion zu machen. Außerdem ist es Low-Carb, was für meinen bevorstehenden Triathlon gut ist, um die paar Kilos loszuwerden, die in Paris wieder dazu gekommen sind.
Trotzdem werde ich in nächster Zeit weniger Low-Carb-Rezepte kochen.

In Paris habe ich bei einem Bouquinisten an der Seine wirklich interessante französische Kochbücher gekauft. Diese werde ich in nächster Zeit in den Mittelpunkt meiner Küche stellen. Das ein oder andere werde ich hier vorstellen.  Weiterlesen

Geräuchertes Risotto mit gegrillter Paprika

Trotz der diversen guten Vorsätze kann ich meine, mir selbst gesetzte, Low-Carb Ernährung nicht lange durchhalten. Zu groß ist die Lust auf Risotto. Da mache ich lieber mehr Sport.

Bei einer gemütlichen Jogging-Runde inklusive einiger Treppenintervalle, die mal wieder zu viel waren, kam mir die Idee ein Risotto mit gebratener Paprika zu machen. Das lag unter anderem daran, dass ich noch eine Paprika zu Hause hatte.  Verfeinert und ergänzt wird das Risotto durch geräuchertes Paprikapulver.
Wenn das geräucherte Paprikapulver schon einmal im Schrank ist, kann im Anschluss direkt ein weiteres Rezept ausprobiert werden: Nudeln mit gebratener Paprika, Aubergine und geräucherter Tomatensauce.
Ich persönlich finde es immer störend, eine Zutat zu kaufen, die nur für ein Rezept benötigt wird und anschließend im Schrank verstaubt.

Hier das wichtigste, die Zutaten und das Rezept:
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Quinoa und Gemüse mit in Sojasauce gegartem Geflügelhack

Nach dem umfangreichen Essen im El Seco° und der Pro Wein habe ich meinen Plan mehr low-carb Rezepte zu kochen in die Tat umgesetzt. Mit Hilfe des frisch eingetroffenen Fleischwolfes von meiner KitchenAid kann der Plan direkt in die Tat umgesetzt werden.
Geflügel liefert wertvolles Eiweiß und ist fettarm, dazu verschiedenes Gemüse und  Quinoa.
Geht schnell, schmeckt gut und kann man am nächsten Tag nochmal aufwärmen.
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Variationen von Reibekuchen mit Baby-Spinat, Wakame-Algen, Thunfisch- und Lachstatar

IMG_0086Reibekuchen sind einer der Gründe, warum Kartoffeln zu dem Besten gehören, was aus der Erde kommt. Kann man schnell machen und mit vielen Sachen kombinieren.
Klassisch wird Reibekuchen aus festkochenden Kartoffeln gemacht. Die werden geschält, gerieben, mit Pfeffer und Salz gewürzt und dann in Öl ausgebraten. Klingt einfach und banal, schmeckt trotzdem großartig, darum:  Never change a winning team.

Die Grundzutaten bleiben unangetastet. Die Kartoffelmasse wird nur mit etwas Knoblauch und zwei geriebenen Zucchini verfeinert. Wenn man ihn pur isst, kann man zusätzlich etwas Salbei hinein schneiden. In Kombination mit Wakame-Algen-Salat, Thunfisch- und Lachstatar ist die Variante nicht zu empfehlen.
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Blätterteig mit Füllungen

Die schnelle Abendküche, klassisch französisch.

Aus dem Grund natürlich nicht für Weight Watchers geeignet. Mich würde mal interessieren, ob Franzosen Weight Watchers kennen oder ob es ein französisches Weight Watchers-Buch gibt.
Wenn ich ein französisches Kochbuch benutze, kaufe ich sehr oft: einen Becher Sahne, Creme Double und ein Pfund Butter. Die mediterrane französische Küche mit Gemüse, Fisch und Olivenöl geht schon eher in die Richtung der bewussten Ernährung. Darum soll es hier nicht gehen.
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Dr. Oetker Bistro Baguette, nicht Zuhause Französisch

Dass Franzosen Baguettes lieben und es ein nationales Kulturgut ist, ist im allgemeinen bekannt. Unsere Nachbarn haben auch die Bistro-Kultur entwickelt und auf die Spitze getrieben, was keinesfalls negativ gemeint ist, sondern voller Bewunderung. Auch im Winter oder bei Regen sitzen Französinnen und Franzosen  bevorzugt draußen unter Heizstrahlern.
Dr. Tiefkühl hat dieses Lebensgefühl aufgegriffen, das Bistro Baguette entwickelt und suggeriert dem Verbraucher mit dieser Mischung aus der italo-französischen Küche ein Stück französischen Lebensgefühls.
Stimmt leider nicht so ganz.

Weizenmehl mit Wasser, Hefe, Olivenöl und etwas Salz vermischen, darauf Tomatensauce mit einem Belag je nach Geschmack und dann das Ganze mit Käse überbacken ist eine gute Idee. Kommt ursprünglich aus Neapel, Italien, heißt da Pizza, ist rund und dünner als ein Baguette.
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