Neobiota – Löffel rein, glücklich sein

„Kommt doch erstmal rein und esst, bevor Ihr Bilder von draußen macht“, empfängt uns Erik Scheffler mit einem freundlichen Lächeln. Der Eindruck, dass im Neobiota Geschmack und Komposition des Essens im Vordergrund stehen, stimmt und wird bei jedem Gang bestätigt.
Eine schöne Optik täuscht nicht über einen schlechten Teller hinweg. Dazu möchte ich anmerken, dass die Optik der Teller ebenfalls sehr gelungen ist.
Das Neobiota liegt zentral in einer Kölner Seitenstraße und die komplette Front besteht aus Glas. Die offene Küche direkt hinter der Bar macht das Restaurant einladend in einer locker und ungezwungenen Atmosphäre.

Das Wichtigste ist natürlich das Essen und darum waren wir schließlich da. Das Menü mit der Weinbegleitung klang schon auf der Homepage sehr gut, zusätzlich haben wir den flambierten Kaisergranat bestellt.
Weiterlesen

Maggi, Ideen vom Wochenmarkt: Pak Choi Beef Teriyaki

smartcapture

Da ich nicht immer auf dem Wochenmarkt einkaufen gehe, sondern des öfteren im Supermarkt, finde ich ab und an Kuriositäten. Zum Beispiel hat Maggi eine Marinade für Pak Choi Beef Teriyaki mit Sojasauce und Honig entwickelt.
Darauf hat die Welt bestimmt gewartet.

Den größten Anteil an dieser „natürlichen“ Geschmacksverirrung bildet Sojasauce mit 34,6 %, gefolgt von Zucker, Wasser und Sonnenblumenöl. Dann kommt tatsächlich Honig mit einem Anteil von 7 % (es wird nicht näher drauf eingegangen um was für ein Honig es sich handelt), der die Sauce noch weiter versüßt.
Um die süße Versuchung geschmacklich abzurunden kommen noch Maisstärke, Branntweinessig, Pürees, Gewürze und natürliche Aromen in den Kochmixer, werden vermischt abgefüllt und für 1,59 € im Supermarkt verkauft.

Wer etwas Zeit hat und gerne schneidet, hackt und mischt, kann das in ein paar Minuten selber machen.
Weiterlesen

Le Servan Paris – scharfe französische Küche

Der TGV hatte Verspätung,  der Akku meines Handys war leer und trotzdem habe ich es irgendwie geschafft in Paris, ohne Navigation und Google, das Le Servan zu finden.
Betrieben wird dieses kleine, überschaubare Restaurant oder Bistro von den Geschwistern Tatiana und Katia Levhas.
Während Tatiana, die Köchin, französische Klassiker neu interpretiert, kümmert sich Ihre Schwester als Restaurantleiterin erstklassig um das Wohl der Gäste.

Das Restaurant ist typisch für ein Pariser Bistro, eng und vollgestellt. Bei den Mieten, die in Paris verlangt werden, ist das kein Wunder, es ist trotzdem gemütlich, wie sie das geschafft haben, kann ich nicht beschreiben, sie haben es geschafft. Eine offene Küche, eine schöne Bar und hohe Fenster haben sicher ihren Teil dazu beigetragen.
Weiterlesen

Gebratene Aprikosen mit Lavendel

Die Aprikosen-Saison neigt sich dem Ende zu, Juni bis August gelten als die Hochzeit. Bis Ende September kann man auf dem Markt oder im Fachhandel gute Aprikosen kaufen. Auf französischen Märkten gab es viele in sehr guter Qualität.
Aprikosen sind von Natur aus angenehm süß, so kann man den Einsatz von Industrie- zucker reduzieren. Für die wunderbare Butter-Karamel-Sauce reicht dann etwas Honig und Muskateller.
Weiterlesen