Chili con Carne mit Kakao-Nibs

Ende Oktober, wenn die Tage kälter und kürzer werden, ist es wieder Zeit für intensivere Aromen und dunklere Farben. Dass wirkt sich natürlich geschmacklich aus, die Küche wird deftiger und die Weine schwerer.
Beim Stöbern in diversen Kochbüchern hatte ich wieder einmal „Kochen mit Schokolade“ von Eberhard Schell in der Hand. Er ist ausgebildeter Konditormeister und passionierter Chocolatier und empfiehlt eine schokoladige Chili con Carne-Variation.
Viele der Zutaten hatte ich da, Schokolade mag jeder, es sprach nichts dagegen es zu probieren und es hat sich gelohnt.
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Der Rinderfond, großartige Möglichkeiten.

Das teuerste am „Rinderfond“ ist das Fleisch, das man kaufen muss um Reste zum Auskochen zu haben.

Entrecôte, Hüfte, Roastbeef, Filet oder was gerade beim Metzger oder Großhändler liegt kaufen, zerlegen, portionieren, einfrieren. Die Abschnitte unbedingt aufheben und ebenfalls einfrieren. Ich habe einen Gefrierbeutel im Froster liegen und immer, wenn neue Abschnitte dazu kommen, wird der Beutel aufgefüllt.

Wenn man ungefähr ein Kilogramm „Abschnitte“ gesammelt hat, ein Kilogramm Rinderknochen beim Metzger kaufen, alles zusammen mit einem Lorbeerblatt, Pfeffer und Salz in einem großen Topf mit 3 Liter kaltem Wasser aufkochen. Sobald es kocht, Hitze reduzieren und den Fond ca. 2 Stunden einkochen lassen.

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Über 100 Jahre Dr. Oetker Schul-Kochbuch

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Ausgabe D   Von Fachkräften neubearbeitet und inhaltlich vermehrt.

Wenn der Name Dr. Oetker fällt, denken die wenigsten an einen Arzt oder Gesundheitsvorsorge. Wäre selbstverständlich nicht verkehrt, da man mit Dr. Oetker nicht unbedingt ausgeglichene Nahrungsaufnahme verbindet.
Pizzen wie Ristorante, die Ofenfrische, Traditionale oder der Pizzaburger, diverse Puddings, Backpulver, Coppenrath & Wiese Kuchen und natürlich unzählige Backmischungen sind die ersten Assoziationen, wenn man den Namen hört.
Das war Anfang des 19. Jahrhunderts noch anders. Damals brachte Dr. Oetker das Schulkochbuch für „Hausfrauen“ (die Wortwahl stammt nicht von mir, sondern kommt aus dem Vorwort der Ausgabe D) raus und hatte großen Erfolg – bis 1939 verkauft der Verlag davon mehr als 8 Millionen Stück zum Preis von 1,60 DM.

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