Ceviche – ein peruanischer Klassiker für heiße Tage

Ceviche ist unglaublich gesund und das perfekte Essen für heiße Sommertage. Die Vorbereitung der unterschiedlichen Zutaten ist spätestens dann vergessen, wenn der erste Bissen den Mund erfrischt und das Zusammenspiel von Säure, Schärfe, frischen Kräutern und kühlem, mariniertem Fisch genossen ist.

Ein gutes Ceviche herzustellen geht nicht ohne Tigermilch. Heißt nur Tigermilch ist tatsächlich keine richtige Milch, sondern ein Saft aus Limetten, Bitterorangen, Chili, Knoblauch und Ingwer, in dem der Fisch eingelegt wird. Der Knoblauch kann reduziert werden, ebenso die Anzahl der Chilischoten oder der Ingwer.
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el seco° – der authentische Geschmack Ecuadors

Vom 19.03 bis zum 31.03.2018 kommen nicht nur die Bewohner in und um Stuttgart in den Genuss von ecuadorianischer Küche. Im Kölner Pop-up Restaurant Laden ein besteht bis Ende März die Möglichkeit sich von den Jungs vom el seco° aus Stuttgart kulinarisch Südamerika näher bringen zu lassen.
Die Einrichtung ist bei allen Konzepten identisch. Die Wand rechts mit den Blumenkästen ist sehr schön und durch die offene Küche ist alles sehr einladend. Zum draußen sitzen war es leider zu kalt.

Zum Wichtigsten, dem Essen.

Ich war binnen drei Stunden zweimal da und habe mehr als die Hälfte der Speisekarte geschafft. Das hatte einen guten Grund, es war köstlich. Die Küche Südamerikas gehört zu dem Besten überhaupt.
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Seehecht vom Grill

Der Sommer ist da, spätestens seit letzter Woche. Neben Freibad und Biergarten gehört Grillen zum beliebtesten Zeitvertreib in der heißen Jahreszeit.
Um ohne viel Arbeit was Leckeres auf den Teller zu zaubern braucht man nicht viel und viel wichtiger, braucht man nicht lange.

Zutaten:
400 Gramm Seehechtfilet (entschuppt)
1 Esslöffel klein gehackter Dill
2 Esslöffel Öl (ich habe Rapsöl mit Butteraroma genommen, Olivenöl geht aber auch)
3-4 Scheiben Zitrone
Salz & Pfeffer
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Wattsalat auf dem Teller

Da über 70% der Erdoberfläche von Wasser bedeckt ist, ist es an der Zeit neben Fisch auch nach Gemüsealternativen aus dem Meer Ausschau zu halten. Wahrscheinlich werden wir in Zukunft da den Hauptteil unserer Nahrung beziehen. Es gibt über 10.000 Arten von verschiedenen Algen und die meisten sind für die Photosynthese verantwortlich. Einige davon kann man aber auch hervorragend essen. Bei uns sind Algen, Seegras oder Tang noch Exoten, in Asien sind sie seit Jahrtausenden gang und gebe.
Das Tolle ist, dass sie nicht nur gut schmecken und vielseitig einsetzbar sind, sie sind auch wahnsinnig gesund. Algen enthalten einen hohen Anteil an Eiweiß, Vitamin B, C und E, Mineralstoffe wie Kalzium und Eisen. Da Algen enorm viel Jod enthalten, sollte man nicht zuviel davon essen.

Zur Familie der Algen gehören auch die Salzwiesenpflanzen. Mein Fischhändler hat mir bei meinem letzten Besuch einen Beutel Queller – ein Salzwiesengewächs zum Probieren mitgegeben. Das ist daraus geworden.
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