Paprika-Spaghetti mit Sardellen und Artischocken

Für mich als begeisterten Triathleten gehören Nudeln als Kohlenhydrat-Lieferant vor Wettkämpfen dazu. Umso erfreulicher ist es dann, wenn es neue und ansprechende Ideen gibt. Das Buch „Pasta on the Rocks“ von Markus Holzer habe ich vor einiger Zeit als Geschenktipp empfohlen und das aus gutem Grund. Die Rezepte von Markus bringen Abwechslung auf den Teller.
Im Originalrezept werden die Paprika-Spaghetti selber gemacht, das habe ich mir gespart. Das Paprikapulver habe ich in dem Fall mit der Tomatensauce vermischt und mit den Nudeln geschwenkt.
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Braulio – eine Hommage an die Reinheit der Natur

Meinen ersten Braulio habe ich 2008 im Sommer im Engadin getrunken, als ich in St. Moritz gearbeitet habe. Wir haben eine Bergtour gemacht und in den Schweizer Alpen gezeltet. Am Abend, als die Sonne hinter den schneebedeckten Berggipfeln unterging, hat dann einer meiner Arbeitskollegen seinen Lieblingsbitter rausgeholt.
Den hatte er vorher zwei Stunden in einem Schneefeld gekühlt. Trotz der Höhe und der widrigen Umstände musste ordentlich gekocht werden, dazu gehört natürlich ein guter Rotwein, ebenso ein Bitter danach. Es war ein Braulio Riserva 2005 und der Geschmack war unbeschreiblich.
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Rehrücken mit Cocktailtomaten und Fettuccine

Nach Weihnachten und Sylvester beginnt es immer, das große Resteessen. Bei Rehrücken vom Resteessen zu sprechen ist sicherlich nicht optimal,  zumal es nicht der „Klassiker“ war.  Keine sechs unterschiedlichen Gerichte in verschiedenfarbigen Tupperdosen.
Da der nicht verarbeitete, aufgetaute Rehrücken nicht wieder eingefroren werden darf, gibt es nur eine Möglichkeit zur Schadensbegrenzung. Kurzerhand weiterverarbeiten.
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Gefüllte Hähnchenbrust

Hähnchenbrust ist eine super Sache. Fett- und kalorienarm, enthält jede Menge Eiweiß, vielseitig einsetzbar. Wenn man es füllt, wie im vorliegenden Rezept, ist es nicht mehr kalorienarm, dafür sehr lecker.
Die Überlegung das Gericht „gefüllte Hähnchenbrust á la Hellraiser“ zu nennen bestand. Das lag unter anderem daran, dass ich acht Spieße benötigt habe um die Hähnchenbrust zu verschließen und den Speck und Salbei daran zu befestigen.

Was soll es, hat gut geschmeckt. Natürlich isst das Auge mit, wenn es toll aussieht und nicht schmeckt, hat man keinen Spaß am Essen. Die nächsten Versuche sahen dann deutlich besser aus.

Was braucht man alles, um dieses Sommergericht zu kreieren?
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Dr. Oetker Bistro Baguette, nicht Zuhause Französisch

Dass Franzosen Baguettes lieben und es ein nationales Kulturgut ist, ist im allgemeinen bekannt. Unsere Nachbarn haben auch die Bistro-Kultur entwickelt und auf die Spitze getrieben, was keinesfalls negativ gemeint ist, sondern voller Bewunderung. Auch im Winter oder bei Regen sitzen Französinnen und Franzosen  bevorzugt draußen unter Heizstrahlern.
Dr. Tiefkühl hat dieses Lebensgefühl aufgegriffen, das Bistro Baguette entwickelt und suggeriert dem Verbraucher mit dieser Mischung aus der italo-französischen Küche ein Stück französischen Lebensgefühls.
Stimmt leider nicht so ganz.

Weizenmehl mit Wasser, Hefe, Olivenöl und etwas Salz vermischen, darauf Tomatensauce mit einem Belag je nach Geschmack und dann das Ganze mit Käse überbacken ist eine gute Idee. Kommt ursprünglich aus Neapel, Italien, heißt da Pizza, ist rund und dünner als ein Baguette.
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Pesto Rosso: im Handumdrehen aufgetischt

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Besser kann ich es wirklich nicht 🙂 

Wenn man abends nach Hause kommt und schnell was zu essen braucht, weil in ein paar Minuten das letzte Frame beim Snooker losgeht. Hier ist eine Lösung.

Wenn man weiß, dass wichtige Snooker-Spiele sind, kann man ja den Kühlschrank dementsprechend befüllen.
Olivenöl, Nudeln, Pfeffer, Salz sind in jedem Haushalt vorhanden. Im besten Fall kein 08/15-Salz und keinen weißen Pfeffer aus dem Streuer.
Ein gutes Meersalz (muss nicht unbedingt Fleur de Sel sein) kostet nicht die Welt. Weißen Pfeffer aus dem Streuer habe ich zum letzten Mal vor ca. sechs Jahren in Frankreich gegessen. Eine schreckliche Erinnerung. Grauenhaft. Man sollte den Verkauf davon mit Strafzahlungen belegen. Weißer Pfeffer, oder generell Pfeffer, sollte frisch be- und dann direkt verarbeitet werden. Mörser, Mühle oder Gewürzgrinder.
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Nudeln mit gebratener Paprika, Auberginen und geräucherter Tomatensauce

Es klingt komplizierter als es ist, alles was man braucht:

dsc_0191Zum Räuchern (im Wok):
Buchenholzspäne
2 Zweige Thymian und Rosmarin

Für die Sauce:
Olivenöl
ein Lorbeerblatt
Salz
Pfeffer
2 Knoblauchzehen
1 mittelgroße Aubergine (nach dem Schälen sollen ca. 250 Gramm übrig sein )
1 rote Paprika
150 Milliliter Rotwein (kräftiger, z.B. Nero d´Avola)
1 Schalotte (geräuchert, wenn zur Hand)
400 Gramm Tomaten (Strauchtomaten, Flaschentomaten)
je einen Zweig Rosmarin und Thymian
nach Bedarf 2 Teelöffel geräuchertes Paprikapulver
frischer  Basilikum
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