Im Rausch der Sterne

Im Rausch der Sterne ist ein Film von John Wells mit Bradley Cooper und Sienna Miller in den Hauptrollen. Im Mittelpunkt steht Adam Jones, ein sehr exzentrischer und ehrgeiziger Koch, der nichts mehr will als den dritten Michelin Stern.
Wer schon einmal das große Vergnügen hatte in einem Restaurant zu arbeiten, das mit einem oder mehreren Michelin Sternen ausgezeichnet ist, egal in welcher Funktion, weiß, wie es da zugeht und was es bedeutet im Krieg um die Sterne vorne mitzumischen.
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Österreichischer Whisky – Wasser des Lebens

Über 20 Jahre habe ich unterschiedlichste Whiskys probiert, an Verkostungen teilgenommen, viel Zeit in der größten Whiskybar der Welt (Hotel Waldhaus am See, St. Moritz) verbracht und nie den Geschmack und Zugang zu Whisky gefunden.
Nach meinem Besuch in einer Whisky-Destillerie, in einem der bekanntesten Whisky-Länder weltweit: Österreich, hat sich das geändert. Zum allerersten Mal schmeckt mir Whisky und das sogar ohne Zitronensaft, Zucker und Eiweiß (Whisky Sour).
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Tatar aus Tomaten – perfekt im Sommer

Ursprünglich kommt Tatar von den Tataren, einem Reitervolk in Zentralasien. Sie haben Pferdefleisch gesalzen, unter dem Sattel aufbewahrt, um das Blut zu entfernen und zarteres Fleisch zu erhalten. Anschließend haben Sie es kleingeschnitten und roh gegessen.

In der klassischen Küche ist Tatar heute eine Zubereitung aus rohem Fleisch. Steak Tartare wird aus Rind- oder Pferdefleisch hergestellt. Das roh servierte Fleisch wird mit Eigelb, Zwiebeln, Kapern, gehackter Petersilie, Senf, Worcestersauce, Tabasco und Öl gewürzt.
In Belgien heißt das Gericht Filet américan, in Deutschland verschwindet es, wegen der Zubereitung mit rohem Ei, zunehmend von den Speisekarten.
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Sedanini mit Bresaola, Salbei und Mozzarella

Nach dem Triathlon ist natürlich vor dem nächsten und somit ist eine ausgewogene Ernährung weiterhin das A und O. Pasta ist weiterhin wichtig und wie bereits angekündigt, stelle ich hier noch ein drittes Rezept aus Markus Holzers Buch „Pasta on the Rocks“ vor.

Da ich keine Matritze (Aufsatz zum Pressen von Nudeln) besitze um Sedanini herzustellen, habe ich wie üblich einfach Nudeln genommen, diesmal Tagliatelle. Verkürzt die Kochzeit enorm.
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Etage Nürnberg – bewusstes Understatement

Wer eine Empfehlung braucht, wo man in Nürnberg sehr gut essen gehen kann und nicht auf Schäufele und Schweinsbraten besteht, dem kann ich die Etage nahelegen.
Nur wenige Minuten außerhalb der Stadtmauer, hinterm Schnepperschütz, liegt die Etage in einer alten, restaurierten Mühle an der Pegnitz.
Wen es bei sommerlichen Temperaturen in die Etage verschlägt, setzt sich am besten an einen der Tische in der Nähe der Fenster. Hier weht einem die leichte Brise der Pegnitz um die Nase, das Rauschen im Hintergrund erinnert an die Brandung des Meeres, dazu eine gut gekühlte Scheurebe als Aperitif und der Abend kann nur gut werden.

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Spaghetti alle Chitarra mit Gemüse-Carbonara

Wieder einmal ist am nächsten Tag ein Wettkampf, aus dem Grund gibt es Pasta. Diesmal sogar, wie bereits angekündigt, vegetarisch. Spaghetti mit Gemüse-Carbonara.
Da die Nudeln nicht selbst gemacht sind, handelt es sich um ein schnelles Rezept. Die Vorbereitung und der Aufwand halten sich in Grenzen und es bietet sich ein schöner Gestaltungsspielraum.
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Paprika-Spaghetti mit Sardellen und Artischocken

Für mich als begeisterten Triathleten gehören Nudeln als Kohlenhydrat-Lieferant vor Wettkämpfen dazu. Umso erfreulicher ist es dann, wenn es neue und ansprechende Ideen gibt. Das Buch „Pasta on the Rocks“ von Markus Holzer habe ich vor einiger Zeit als Geschenktipp empfohlen und das aus gutem Grund. Die Rezepte von Markus bringen Abwechslung auf den Teller.
Im Originalrezept werden die Paprika-Spaghetti selber gemacht, das habe ich mir gespart. Das Paprikapulver habe ich in dem Fall mit der Tomatensauce vermischt und mit den Nudeln geschwenkt.
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Caso FoodManager App – die anfängliche Euphorie war schnell verflogen

Als ich neue Vakumierbeutel kaufen musste, bin ich eher zufällig auf die der Marke Caso gestoßen. Preise und Abmessungen sind in Ordnung, somit sprach nichts dagegen die Beutel zu kaufen. Ab nach Hause und weiter portionieren, vakuumieren und einfrieren.
Erst später habe ich auf der Verpackung gesehen, dass das Unternehmen eine App entwickelt hat, die es mir zukünftig erlaubt eine elektronische Froster- und Kühlschrankübersicht zu haben. Endlich.

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Linguine alla Puttanesca mit Kapern und Sardellen

Pasta geht fast immer, nur bitte nicht als „onePot“-Gericht. Das hat meiner Meinung nach nichts mit Geschmack, Essen und schon gar nicht mit Genuss zu tun. Einzige Ausnahme Suppen selbst, da brate, röste oder räuchere ich die ein oder andere Zutat extra, als Topping oder Einlage.
Zurück zum italienischen Klassiker: der Pasta. Vielseitig einsetzbar, lecker und in der Regel sehr schnell zubereitet.
So auch bei einem inoffiziellen Klassiker: Linguine alle puttanesca mit Sardellen und Oliven.

Die Zutatenliste ist überschaubar und es sind keine Exoten dabei, die nachher im Schrank verstauben.
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