Ein paar Worte ergeben ein Gericht, man weiß nur nicht welches.

IMG_0014[1]Das Einzimmer, Küche, Bar liegt zentral in Nürnberg, was sich für die Mittagspause oder einen kurzen Zwischenstopp am Samstagmittag anbietet. Seit meinem letzten Besuch hat Tim Kohler nichts am Interieur verändert, was in Ordnung ist. Die Einrichtung ist modern und mehr Tische passen nicht rein, dann wird es ungemütlich.

Wenn man das Glück hat den Tisch mit Blick in die Küche zu bekommen, kann man sehen wie überbewertet Arbeitsfläche in einer Küche ist.  Was Tim Kohler mit seinem Souschef, für mehr Mitarbeiter gibt es in der geschätzte 7 qm großen Küche keinen Platz, kocht, ist beeindruckend. Wenn man die Qualität des Essens mit der Größe der Küche vergleicht, ist das Einzimmer in einer Liga mit dem Gabbro  in Lille, da ist in der Küche auch nicht mehr Platz als in einer Telefonzelle.

Was beim Blick in die Küche etwas überrascht, ist der Thermomix. Ich war immer der Meinung, dass es sich dabei um ein Gerät für Kochmuffel handelt, dass ein hauptberuflicher Koch damit arbeitet, hat mich überrascht.

Darum geht es nicht, es geht ums Essen.
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Minneci Nürnberg. Es gibt Luft nach oben.

Viele Optionen hat man, wenn man klassische, gehobenen italienische Küche genießen möchte, in Nürnberg oder Umgebung nicht. Das Minneci soll eine davon sein. Das Ambiente ist einladend, man bekommt schnell einen Tisch zugewiesen und zeitgleich die Speisekarte.
Nach einem trockenen Weißwein ging es dann los.

Das Rote-Beete-Carpaccio mit der Jakobsmuschel war sehr gut, die Kombination aus Meer- und Erdnote ist, wenn es richtig abgestimmt ist, ein Gedicht.
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Meiers ZweiSinn – mit allen Sinnen genießen

Obwohl Stefan Meier mit seinem Restaurant noch kein Jahr in Nürnberg ist, hat er schon die Auszeichnung „Aufsteiger des Jahres“ vom Feinschmecker erhalten und einen Stern im Guide Michelin. Der Mittagstisch konnte bis jetzt immer überzeugen. Dann ist es ja eine logische Konsequenz, dass man als nächstes das Gourmetrestaurant ausprobiert.

Stefan Meier war nach seiner Ausbildung in Deutschland unterwegs um sich den Feinschliff zu holen. Unter anderem im Louis C. Jacob in Hamburg, bei Juan Amador in Langen oder zuletzt im Hotel Lamm in Rosswag.
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Einzimmer, Küche, Bar: Innovative und kreative Küche

In der Nürnberger Innenstadt, in unmittelbarer Nähe vom Hauptmarkt, hat sich Tim Kohler, mit 26 Jahren, den Traum vom eigenen Restaurant erfüllt. Nach Jahren an den Herden der Sterne- und gehobenen Gastronomie hat er sich das nötige Know-How angeeignet um seine Gäste im Einzimmer, Küche, Bar kulinarisch zu verwöhnen.

Das Konzept vom Restauarant ist etwas Neues für Nürnberg. Neben einem ansprechenden Mittagstisch hat Tim Kohler Abends ein Restaurant auf gehobenem Niveau. Donnerstag bis Samstag gibt es zusätzlich ab 22:00 Uhr einen Barbetrieb.
Von der Idee sehr gut, ich kann leider nicht beurteilen, wie es sich verhält, wenn man noch am Essen ist, während der Barbetrieb losgeht. Weiterlesen

Das „SoSein“ in Heroldsberg, das kann man so sein lassen

Wer gehobene, regionale Spitzenküche in der mittelfränkischen Metropolregion sucht, kommt seit kurzem um einen Namen nicht herum. Das SoSein in Heroldsberg bei Nürnberg hat sich binnen kurzer Zeit von einem Geheimtipp zu einer der Top-Adressen in Deutschland entwickelt. Felix Schneider und sein Team verarbeiten regionale Produkte mit alten und neuen Techniken aus der Handwerks-Asservatenkammer der Köche und beleben damit den Gaumen der Gäste.

Das entspannte und freundliche Serviceteam lässt dem Gast die angenehme Wahl zwischen einer Weinbegleitung und einer alkoholfreien Begleitung. Wählt er die alkoholfreie Begleitung, bekommt der Gast zu jedem Gang jeweils abgestimmte Säfte. Flüssiger Salat, Apfel trifft auf Kohlgrün, Quitte mit Weinraute oder Koriander und Kohl. So kann man auch als Fahrer etwas anderes trinken als Wasser und Espresso.
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Gasthaus Rottner, hoffentlich nicht der neue Standard

Bis zum heutigen Mittag war ich ausschließlich zum Abendessen im Gasthaus Rottner. In der gemütlich eingerichteten Stube des barocken Backsteinhauses wird eine sehr gute, gehobene fränkische Küche angeboten.

Bis Anfang 2106 leitete Stefan Rottner alleine die Küche im familiengeführten Romantikhotel, jetzt wird er von seinem Sohn Valentin Rottner unterstützt.
Nach seiner Lehre bei Alexander Herrman im gleichnamigen Restaurant ging Valentin Rottner auf Wanderschaft durch einige der besten Küchen in Deutschland. Unter anderem lernte er bei Johannes King auf Sylt und Nils Henkel in Bergisch Gladbach.
Jetzt ist er wieder in Franken angekommen und kocht zusammen mit seinem Vater  in seinem Elternhaus: dem Romantikhotel Gasthaus Rottner.
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Das ZweiSinn Meiers, Bistro und Fine Dining in Nürnberg, einer der Aufsteiger des Jahres macht sich Selbstständig.

Ende März 2016 hat Stefan Meier mit dem ZweiSinn Meiers ein interessantes und gutes neues Konzept in Nürnberg eröffnet. Im Empfangsbereich und auf der Terrasse gibt es ein Bistro mit einer übersichtlichen Karte und im hinteren Bereich ist ein Gourmet-Restaurant. Beides ist sehr schön und einladend eingerichtet.
Mit dem Bistro möchte er die Laufkundschaft und Buisnesskunden aus der näheren Umgebung ansprechen und damit Lust auf sein Gourmetrestaurant machen.
Nach seinen Stationen wie dem Louis C. Jacob und Juan Amador ist es auch durchaus berechtigt, sich in dem Bereich etablieren zu wollen.

Der Service ist zuvorkommend, nicht aufdringlich und gibt uns alle relevanten Karten mit dem Hinweis auf zukünftige Veranstaltungen und Themenmenüs im Restaurant.

Wir starten mit einem trocknen Weißwein auf Empfehlung das Hauses und einem Winzersekt nach Champagnerverfahren, da es Mittagszeit ist und noch dazu sehr warm, bleibt es auch dabei.

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Aumer´s la Vie, Klimatechnik statt Sterneküche, ein Sternekoch schließt.

Da das Aumer´s la vie Ende August schließt, damit der Chef seine Ausbildung zum Klimaanlagentechniker beginnen kann, wollten wir die Gelegenheit nochmal nutzen um uns dort kulinarisch verwöhnen zu lassen. Leider hat das Restaurant in der Woche Mittags geschlossen, das ist auch der Grund, warum ich meine Mittagspausen im Essigbrätlein verbringe.
Also haben wir uns an einen schönen sonnigen Samstagnachmittag auf den Weg gemacht um uns ein vielleicht letztes Mal den Kochkunst von Andreas Aumer ausliefern zu lassen. Mit Witzigmann hat er im Palazzo und Bajazzo gekocht, war Sous-Chef im Drake Hotel Chicago und Adlon Berlin und dann noch Küchenchef im Seven Seas im Hamburg. Man kann sich also beruhigt dem Menü hingeben und entspannt zurücklehnen.
Das Restaurant liegt zentral im Herzen von Nürnberg in der Straße der Menschenrechte, gegenüber vom Germanischen Nationalmuseum und neben dem Sushi Glas, auf der anderen Seite ist noch ein fränkisch angehauchtes Restaurant, das sich dem Slow Food verschrieben hat, das testen wir beim nächsten Mal.
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Sosein, Hipster Küche im Nürnberger Land

Nicht weit von Nürnberg entfernt hat im vergangen Jahr ein Restaurant eröffnet, das sich Regionalität in Verbindung mit kreativen Gerichten auf die Fahne geschrieben hat, das Sosein.
Unter der kulinarischen Leitung von Felix Schneider hat sich das Restaurant in kürzester Zeit einen Namen in Nürnberg und Umgebung gemacht. Neben einer wirklich kreativen und innovativen Küche gehört ein sehr gutes Marketing  zum Konzept.

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Das Sosein empfängt einem in einem  historischen Gebäude in Heroldsberg. Typischer fränkischer Sandstein sorgen im Sommer für angenehme Temperaturen und die Weinlagerung fällt sicher auch leichter, wenn die Temperaturen konstant bleiben.

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Das Essigbrätlein, Kräuterküche in mittelalterlicher Kulisse

Das Essigbrätlein befindet sich in einem Sandsteingebäude aus dem 16. Jahrhundert mitten in der Nürnberger Altstadt. In den Genuss der außergewöhnlichen Kräuterküche von Andree Köthe und Yves Ollech kommt man, wenn man an der Ziehglocke läutet und betritt dann einen Ort, in dem man meinen könnte, die Zeit sei stehen geblieben. Die Fenster haben kleine Glaskacheln mit Zinnverstrebungen, die massiven Holzbalken an der Decke und der abgelaufenen Holzboden fügen sich zu einem harmonischen Gesamtbild zusammen. Die Tische sind schlicht eingedeckt. Die Kräuterküche, die das Essigbrätlein lebt, ist eine Institution und auch weit über die Grenzen Nürnbergs bekannt.
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