Festlich Tafeln – die Nürnberger Stadtbibliothek tischt auf

Noch bis zum 5. Januar 2019 lässt die Stadtbibliothek Nürnberg die Tischkultur der vergangenen Jahrhunderte wiederaufleben. Alte Koch- und Haushaltsbücher, Menükarten, historische Bilddokumentationen von Feiern. Wer vor oder nach dem Besuch des bald anstehenden Weihnachtsmarkt Zeit hat oder sich aufwärmen möchte, sollte die Gelegenheit nutzen und die außergewöhnliche Ausstellung besuchen. Hier gibt es allerhand Interessantes zu entdecken.
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Buchrezension: Die Irren mit dem Messer

Wer mit Ende 30 einen sicheren Job aufgibt und sich auf den Weg nach London begibt um am Cordon Bleu eine Ausbildung zur Köchin zu machen, erfüllt alle Eigenschaften um diesen Beruf auszuüben. Mit Mut und der dazugehörigen Portion Wahnsinn macht sich Verena Lugert auf den Weg nach London. Als Untermieterin kommt Sie in einer WG unter und absolviert eine sieben monatige Ausbildung zur Köchin am legendärem Cordon Bleu. Eine schulische Ausbildung, ähnlich wie das CIA (Culinary Institute of America).
Die klassische Ausbildung in Deutschland, im dualen System, dauert drei Jahre mit einer Mischung aus Praxis im laufendem Betrieb und Schule. Darum soll es hier nicht gehen, sondern über das von Verena Lugert verfasste Buch: Die Irren mit dem Messer.
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Kochzeitschriften: Wer die Wahl hat, hat die Qual.

dsc_0034.jpgWie Kochbücher, gibt es unzählige Kochzeitschriften.
Diese erscheinen regelmäßig oder in unterschiedlichen Intervallen und beschäftigen sich mit diversen Themen.

Beef ist, wie der Titel schon sagt, eine Zeitschrift für den Fleischliebhaber. Die Titel Vegan bzw. Veganer sagen schon, für wen der Titel publiziert wird, genau wie Torten, Backen oder Thermomix.

Wem die Kochzeitschriften von Johann Lafer oder Jamie Oliver helfen, ist schwer zu beantworten. Da es wahrscheinlich schon alle Rezepte der Welt in den weit über 100 Kochbüchern der beiden gibt.

Sind alle Zeitschriften sinnvoll oder wie ist der Nutzen?
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Wertanalyse: Kochbücher. Man braucht nicht alle, viel ist trotzdem besser.

Als Besitzer einer umfangreichen Kochbuchsammlung kommt häufig die Frage, welche Kochbücher wirklich sinnvoll sind.

Es türmen sich unzählige Bücher im Regal, gespickt dazu kommen diverse Rezepte, die aus verschiedenen Zeitschriften rausgerissen, eingescannt und archiviert wurden. Garniert wird das Ganze noch mit einer unübersichtlichen Sammlung handgeschriebener Rezepte, von diversen Reisen in unterschiedlichen Ländern.

Nach unzähligen Versuchen Ordnung in das Chaos zu bringen, muss man sich leider eingestehen, dass es sich dabei um einen Kampf gegen Windmühlen handelt.
Wie also Ordnung in das Chaos bringen?
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Gefährliche Empfehlungen. Xavier Kieffer ermittelt wieder.

Gefährliche EmpfehlungFrankreichs legendärer Gastroführer »Guide Gabin« lädt zu einem rauschenden Fest in seinem neuen Firmenmuseum in Paris, und der Luxemburger Koch Xavier Kieffer ist mittendrin. Während der Feier verschwindet eines der Exponate – die extrem seltene Ausgabe des »Guide Bleu« von 1939, von der nur wenige Exemplare existieren. Kieffer beginnt, Nachforschungen anzustellen. Bald erfährt er, dass wegen der Sternebibel bereits mehrere Menschen sterben mussten. Aber was ist so gefährlich an einem über siebzig Jahre alten Restaurantführer? Was ist das Geheimnis des blauen Buchs?

Sein fünfter Fall und es geht um den legendären Gastroführer. Eigentlich heißt der Guide Michelin und ist rot, aber da gibt es anscheinend Lizenzprobleme.
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Frankreich: Die Küche, Die Wir Lieben.

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Bildnachweis: Stockfood München

Frankreich mit allen Sinnen genießen – Beliebte Rezepte aus allen Regionen stimmungsvoll inszeniert.

Frankreich steht für lässige Eleganz, Leichtigkeit und vor allem kulinarischen Genuss. Längst hat die französische Küche den Ruf komplizierter Haute-Cuisine abgestreift. Heute schätzt man sie wegen ihrer raffinierten Einfachheit und der absoluten Hingabe zu regionalen Produkten. Dieses Buch ist eine Liebeserklärung an die französische Küche mit ihren ganz eigenen, wunderbaren Produkten. Stimmungsvolle Bilder zeigen die große Affinität der Franzosen zu gutem Essen. Kochen und Essen sind Lebensgefühl. Die Rezepte sind landestypisch mit vielen beliebten Klassikern, aber zeitgemäß und leicht nachzukochen. Sie zeigen die ganze Bandbreite französischer Küche von bodenständig bis fein. Kleine Produktkunden und viele Infos geben zusätzlich einen Einblick in die Besonderheiten französischer Küche.
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Teufelsfrucht, Sternekoch Xavier Kieffer gegen einen Schweizer Lebensmittelkonzern

9783462042870Der ehemalige Sternekoch Xavier Kieffer  hat der Haute Cuisine abgeschworen und betreibt in der Luxemburger Unterstadt ein kleines Restaurant, wo er seinen Gästen Huesenziwwi, Bouneschlupp und Rieslingpaschtéit serviert. Doch dann bricht eines Tages ein renommierter Pariser Gastro-Kritiker tot in seinem Restaurant zusammen – und plötzlich steht Kieffer unter Mordverdacht. Als dann noch sein alter Lehrmeister spurlos verschwindet, beschließt der Luxemburger, die Ermittlungen selbst in die Hand zu nehmen; sie führen ihn bis nach Paris und Genf. Dabei stößt er auf eine mysteriöse, außergewöhnlich schmackhafte Frucht, auf gewissenlose Lebensmittelkonzerne und egomanische Fernsehköche. Immer tiefer taucht Kieffer in die von Konkurrenzkampf und Qualitätsdruck beherrschte Gourmetszene ein – und erkennt, was auf dem Spiel steht.

Mit seinem ersten Krimi um den sympathischen ehemaligen Sternekoch Xavier Kieffer hat Tom Hillenbrand direkt Ausrufezeichen gesetzt. Ich habe das Buch Weihnachten geschenkt bekommen und es lag dann erstmal eine Zeit im Regal. Dann habe ich angefangen und nach zwei Tagen lag es wieder im Regal – nicht weil es schelcht war. Ich hatte es einfach durchgelesen. Es war für mich unmöglich das Buch aus der Hand zu legen. Bei den letzten Kapiteln, welche ich in der Bahn gelesen habe, habe ich meine Haltestelle verpasst und musste wieder ein Stück zurück fahren. Weiterlesen

Tod in Bordeaux, ein Weinhändler ermittelt in der schönsten Weinregion der Welt

Martin Bongers ist erschüttert: Gestern erst hat er sich von seinem besten Freund, einem WinzerTod in Bordeaux im Bordelais, verabschiedet, nun ist Gaston tot. Und der Wein, den Martin verkosten sollte, ist ihm auf seiner Rückreise nach Frankfurt gestohlen worden. Martin wird misstrauisch. Er muss zurück nach Frankreich, muss wissen, was mit Gaston geschehen ist.

Für seinen ersten Roman hat Paul Grote direkt die Hauptstadt des Weins als Schauplatz gewählt – die wunderschöne Region rund um Bordeaux mit dem malerischen (im Sommer etwas  überlaufenem) Weindorf  Saint Émilion. Nachdem ich zuerst seinen Roman Spur des Barolo gelesen habe und davon angetan war, habe ich mich danach für eine Flasche Bordeaux als Begleitung zu meiner Lektüre entschieden, da kam dann natürlich nur ein Buch in Frage.
Im Mittelpunkt der Handlung steht Martin Bongers, seines Zeichens Weinhändler aus Frankfurt mit einem hervorragendem Gaumen. Auf der Rückfahrt von Saint Èmilion zu seinem Geschäft nach Frankfurt bekommt er von seinem besten Freund Gaston ein paar Flaschen Wein, die er bitte zu Hause testen soll. Die Flaschen (bis auf eine) werden in der Nacht aus seinem Auto geklaut und Gaston wird bei einem Unfall mit einem Gabelstapler getötet. Dann erkundigen sich noch Kunden, nachdem Wein der gestohlen wurde und das Ganze nimmt seinen Lauf. Weiterlesen

Die Spur des Barolo, ein spannender Weinkrimi im Piemont

Spur des Barolo
Die fröhliche Weinreise ins Piemont endet im Desaster. Arnold Sturm, einer der sieben Düsseldorfer Weinfreunde, ist spurlos verschwunden. Und zwar, wie es aussieht, auf dem Rückflug von Turin. Wurde er entführt? Aber wie und warum? Und lebt er noch? Ehefrau Francesca will so rasch wie möglich Antworten auf diese Fragen, aber die Behörden erweisen sich als wenig kooperativ. Also nimmt die energische Italienerin die Sache selbst in die Hand und stellt, als Wein-Einkäuferin getarnt, Nachforschungen an.

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