Island – Das Kochbuch

Island ist eine sehr dünn besiedelte Insel im nördlichen Atlantik, östlich von Grönland. Unzählige Fjorde, aktive Vulkane, Wasserfälle, Gletscher und Wüsten prägen das Landschaftsbild.

Küchentechnisch gehört Island zur Nordic Cuisine, die ich bisher nur aus Schweden und Dänemark kenne, aus dem Grund ist Island eine interessante Erweiterung. Geprägt wurde die Nordic Cuisine besonders von Köchinnen und Köchen aus Dänemark und Schweden. Zu den bekanntesten Gesichtern gehören neben Rene Redzepi, Magnus Nilsson und Rasmus Kofoed.  Weiterlesen

Stefan Meier: Jetzt wird es Wild im ZweiSinn

Stefan Meier gehört in Bayern zu den erfolgreichsten und innovativsten Köchen.
Sein Restaurant, das Meiers ZweiSinn in Nürnberg, ist mit einem Michelin Stern ausgezeichnet und wurde kürzlich von einem wöchentlich erschienenem deutschen Boulevardmagazin auf Platz eins der besten Restaurants in Bayern gewählt.
Neben dem Juan Amador (Mannheim) und Louis C. Jacobs (Hamburg) hat er mit Sonja Baumann, einer der derzeit besten Köchinnen Deutschlands und Inhaberin des Neobiota (Köln), im Gut Lärchenhof gearbeitet.
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Anne-Sophie Pic: Recettes pour les enfants & Fait-Maison

Anne-Sophie Pic, gehört neben Rosanne Marziale, Elena Arzak und meiner Mutter zweifelsohne zu den besten Köchinnen der Welt. Die in ihren Restaurants servierten Teller sind moderne Kunstwerke der Gastronomie, die einen Platz im MoMa (Museum of modern Art) verdient haben.
Ihr Buch „Le Livre Blanc“ ist ein Kochkunstkatalog, aus dem Grund ist es weniger als Kochbuch geeignet, sondern mehr als Bildband.
Mit der Reihe Scook, erschienen beim Hachette Verlag, hat sie eine Reihe von Kochbüchern veröffentlicht, aus denen die Rezepte in einer normalen Küche zu kochen sind.
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Tatar aus Tomaten – perfekt im Sommer

Ursprünglich kommt Tatar von den Tataren, einem Reitervolk in Zentralasien. Sie haben Pferdefleisch gesalzen, unter dem Sattel aufbewahrt, um das Blut zu entfernen und zarteres Fleisch zu erhalten. Anschließend haben Sie es kleingeschnitten und roh gegessen.

In der klassischen Küche ist Tatar heute eine Zubereitung aus rohem Fleisch. Steak Tartare wird aus Rind- oder Pferdefleisch hergestellt. Das roh servierte Fleisch wird mit Eigelb, Zwiebeln, Kapern, gehackter Petersilie, Senf, Worcestersauce, Tabasco und Öl gewürzt.
In Belgien heißt das Gericht Filet américan, in Deutschland verschwindet es, wegen der Zubereitung mit rohem Ei, zunehmend von den Speisekarten.
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Etage Nürnberg – bewusstes Understatement

Wer eine Empfehlung braucht, wo man in Nürnberg sehr gut essen gehen kann und nicht auf Schäufele und Schweinsbraten besteht, dem kann ich die Etage nahelegen.
Nur wenige Minuten außerhalb der Stadtmauer, hinterm Schnepperschütz, liegt die Etage in einer alten, restaurierten Mühle an der Pegnitz.
Wen es bei sommerlichen Temperaturen in die Etage verschlägt, setzt sich am besten an einen der Tische in der Nähe der Fenster. Hier weht einem die leichte Brise der Pegnitz um die Nase, das Rauschen im Hintergrund erinnert an die Brandung des Meeres, dazu eine gut gekühlte Scheurebe als Aperitif und der Abend kann nur gut werden.

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Spaghetti alle Chitarra mit Gemüse-Carbonara

Wieder einmal ist am nächsten Tag ein Wettkampf, aus dem Grund gibt es Pasta. Diesmal sogar, wie bereits angekündigt, vegetarisch. Spaghetti mit Gemüse-Carbonara.
Da die Nudeln nicht selbst gemacht sind, handelt es sich um ein schnelles Rezept. Die Vorbereitung und der Aufwand halten sich in Grenzen und es bietet sich ein schöner Gestaltungsspielraum.
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Paprika-Spaghetti mit Sardellen und Artischocken

Für mich als begeisterten Triathleten gehören Nudeln als Kohlenhydrat-Lieferant vor Wettkämpfen dazu. Umso erfreulicher ist es dann, wenn es neue und ansprechende Ideen gibt. Das Buch „Pasta on the Rocks“ von Markus Holzer habe ich vor einiger Zeit als Geschenktipp empfohlen und das aus gutem Grund. Die Rezepte von Markus bringen Abwechslung auf den Teller.
Im Originalrezept werden die Paprika-Spaghetti selber gemacht, das habe ich mir gespart. Das Paprikapulver habe ich in dem Fall mit der Tomatensauce vermischt und mit den Nudeln geschwenkt.
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Manoir De Lébioles – kleines Versailles der Ardennen

Die Auffahrt zu dem von 1910 fertiggestellten Schloss ist atemberaubend, alleine das rechtfertigt den Besuch des Chateaus, welches unter anderem als „kleines Versailles der Ardennen“ bekannt ist. Der Vergleich zwischen dem Versailler Schloss und dem Manoir De Lébioles ist weit hergeholt.

Eine entspannte Atmosphäre in den sanften Hügeln der Ardennen, kombiniert mit einem gemütlichen Spa Bereich, einer guten französischen, regionalen Küche sind die Vorzüge, die Versailles nicht bieten kann. Außerdem halten sich die Touristenströme, im Gegensatz zu dem großen Bruder in der Nähe von Paris, in Grenzen.
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Peruanisch kochen – aber wie?

Die authentische Küche Südamerikas, insbesondere Perus, gehört sicher zu einem der  Highlights, wenn es um die Frische und Vielfalt geht. Immerhin erstreckt sich Peru über drei Klimazonen, die unterschiedlicher nicht sein können. Die Küste des Pazifiks, die Anden mit Gipfeln jenseits der 6.000 Meter und natürlich der Regenwald im Amazonasgebiet.
Diese Vielfalt gibt es nicht nur im Atlas, sondern wird von den Köchen und Köchinnen der ehemaligen Inka-Hochburg in die Töpfe, Pfannen und schlussendlich auf den Teller gebracht.
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Restaurant Villers – Mehr Schein als Sein

Auf der Suche nach einem Restaurant in Leipzig bin ich nach kurzer Suche auf das Restaurant Villers im Hotel Fürstenhof gestoßen.
Ein ambitioniertes Küchenteam kocht kreative Kompositionen der französischen und internationalen Küche, alles was es so gibt, irgendwie kombiniert. Das soll mit regionalen und saisonalen Produkten geschehen, wie dazu Jakobsmuscheln, Island-Kabeljau, US-Flanksteak und grüner Spargel im Winter passen, weiß ich nicht.
Entweder ist die Marketing-Abteilung nicht auf dem aktuellen Stand, die Küche macht was sie will oder, was am wahrscheinlichsten ist, die beiden reden nicht miteinander.
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