Brioche mit gebrannten Mandeln

Es gibt Dinge, die können nicht mehr erfunden werden, weil es sie schon gibt und sie, so wie sie sind, perfekt sind. Dazu zählt der Negroni und natürlich die Brioche mit gebrannten Mandeln, hier nach einem Rezept von Auguste Pralus. Er war Bäcker, Patissier und Chocolatier und Gründer der gleichnamigen Schokoladenmarke.
Geboren 1920 an der schönen Loire eröffnete Auguste seine erste Bäckerei 1948 in Roanne. 1955 wurde ihm der Titel „Meilleur Ouvrier de France“ verliehen. Kurz zusammengefasst, der Mann ist ein Genie, eine Legende, ein Künstler, der aus Schokolade, Zucker, Mehl und Hefe moderne Kunstwerke schafft.
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Klassiker: Spaghetti mit Miesmuscheln

Trotz der derzeitig eingeschränkten Möglichkeiten, sollten wir das Beste aus der aktuellen Situation machen. Im Moment hat jeder genug Zeit neue Rezepte auszuprobieren und mit einem italienischen Klassiker, Spaghetti alle cozze, kann man nichts falsch machen. Nudeln und Tomatenkonserven sollten die meisten in ausreichender Menge zu Hause haben, wenn ich mir die Supermarkt Regale so angucke.
Die anderen Zutaten sind problemlos verfügbar, das Schwierigste sind frische Muscheln. Wer keinen Fischhändler seines Vertrauens in der Nähe hat, kann die Muscheln online bei der Deutschen See bestellen, die Qualität war bis dato immer top, mit der Lieferung klappt meistens alles.
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Kochzeitschriften – es ist kein Ende in Sicht

Da es gefühlt mehr Kochzeitschriften als alles andere im Zeitschriftenhandel gibt, ist eine Fortsetzung des Blogartikels überfällig.

An der Ausgangssituation hat sich natürlich nichts geändert: Sind alle publizierten Kochzeitschriften sinnvoll oder bieten einen Mehrwert?

Wie bereits im ersten Teil der Wertanalyse: es gibt nützliche Kochzeitschriften, interessante Kochzeitschriften, aus denen man Ideen ableiten kann, und zu guter Letzt Kochzeitschriften, die einem nicht weiterhelfen und somit keinen Mehrwert bringen.

Nachfolgende Zeitschriften werden in die Wertanalyse einbezogen: Yam, Arts & Gastronomie, Port Culinaire, Food and Travel, Rolling Ping, Slow Food, Eat Smarter und B-Eat.
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Brioche – ich kann keinen Kuchen

S´ils n`ont plus de pain, qu`ils mangent de la brioche.“ Wenn sie kein Brot mehr haben, sollen sie doch Kuchen essen. Dieser kurze Satz enthält zwei Fehler. Erstens wird er fälschlicherweise Marie Antoinette zugeordnet. Tatsächlich stammt der Satz von Jean-Jacques Rousseau, einem Wegbereiter der französischen Revolution, aus seiner 1769 erschienenen Autobiografie.
Zweitens, Brioche und Kuchen sind nicht dasselbe, es handelt sich um zwei komplett verschiedene Produkte. Eine Brioche mit etwas Foie Gras schmeckt fantastisch, kombiniert mit Kuchen ist das nicht für jeden Geschmack geeignet.

Neben Baguette und Croissant gehört die Brioche sicher zu den bekanntesten französischen Backwaren der „Boulangeries“.
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Kakuzo – Tea Infused Vodka  

Pur probiert habe ich Kakuzo – Tea Infused Vodka auf Zimmertemperatur, kalt und on the Rocks. Geschmeckt hat der Vodka in keiner dieser Varianten.
Meiner Meinung nach wird der Vodka zu lange mit schwarzem Tee aromatisiert, dadurch wird dieser bitter. Eventuell sollten vor dem Aromatisieren mit kochendem Wasser die Bitterstoffe ausgespült werden.
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Guêpe Verte – scharfe, grüne Wespe aus Mexiko

Es gibt die großen Klassiker unter den Cocktails, dazu gehören natürlich Negroni, Julep und Sours. Allerdings sind Barkeeper sehr kreative Menschen und so kommen immer wieder neue, innovative Cocktails über den Tresen zu den trinkfreudigen Genießern der gepflegten Barkultur.
Guêpe Verte ist eine dieser Kombinationen, Mexiko trifft auf Paris. Die Grüne Wespe schafft es beides auf erstklassige Weise zu verschmelzen.
Eher untypisch für einen Cocktail, hier unabdingbar, eine längere Vorbereitungszeit, Chili-infused Tequila.

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Das gehört in jede Küche

Im Moment hat jeder etwas mehr Zeit um Ordnung zu schaffen. Ich bin dazu gekommen gesammelte Zeitungsberichte, die ich irgendwann mal durchgehen wollte, wenn ich Zeit dafür habe, zu lesen. Gerade ist die Zeit der Ausreden definitiv vorbei.
Vor etwas über einem Jahr hat Volker Hobl in der Welt am Sonntag eine Liste veröffentlicht, was alles in eine Küche gehört und was definitiv nicht.

Jeder hat natürlich seine eigene Liste. Ich kenne Leute, die haben in ihrer Küche ein Backblech, Backpapier, ein Holzbrett und ein Küchenmesser zum Schneiden der TK-Pizza. Geht natürlich, damit ist es allerdings nicht möglich einen Fond herzustellen oder eine kräftige Sauce einzukochen, wobei der TK-Pizza-Bäcker daran relativ wenig Interesse hat.
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Chili con Quinoa – so gut kann fleischlos sein

Mit Chili sin Carne, der fleischlosen Variante der beliebten Chili con Carne, verbinde ich geschmackliche Entgleisungen. Meistens wird Fleisch durch Tofu oder Gerste ersetzt, beides keine Alternative zum Original und hat mit dem eigentlich Chili con Carne keine nennenswerten Gemeinsamkeiten.

Der Ursprung des wohlschmeckenden, herzhaften, scharfen Eintopfgerichtes ist nicht genau zuzuordnen, er liegt entweder in den Südstaaten der USA (New Mexico, Arizona, Texas) oder in Mexiko. Heutzutage wird Chili con Carne der „Tex Mex“ Küche zugeordnet. Das führt dazu, dass es mit Ketten, die schlecht frittiertes Essen und XXL Cocktails in Happy Hours anbieten, assoziiert wird.
Kommen wir zum eigentlichen Sinn und Inhalt dieses Artikels: Chili con Quinoa.
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Sylvester alkoholfrei genießen


Der Jahresendsprint hat begonnen. Direkt nach Gans, Pute oder was immer an Weihnachten zubereitet wurde, beginnt nach dem Umtauschen und Gutscheine einlösen die Vorbereitung für Sylvester. Meistens gibt es Sylvester einen Fahrer oder eine Fahrerin.
Um denen, die nichts trinken, eine Alternative zu den üblichen Softdrinks zu bieten habe ich den French 75 alkoholfrei interpretiert, das geht sehr gut, da es mittlerweile eine Vielzahl von alkoholfreien „Gin“-Variationen gibt, die man durchaus trinken kann, nicht nur mit Tonic Water.
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Weihnachtszeit, Plätzchenzeit – was machen mit dem Eiweiß

Alle Jahr wieder werden im Dezember unzählige Bleche mit Plätzchen gebacken. Als meine Mutter mit meiner Tochter wieder fleißig war, sind, wie bei den meisten, ein paar Eiweiß übrig geblieben. Da es viel zu schade ist, diese einfach wegzuwerfen, möchte ich kurz ein paar Ideen präsentieren, was damit alles möglich ist.
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