JY´S Restaurant – kann man, muss man nicht

Neben Brügge trägt auch Colmar die Bezeichnung Venedig des Nordens. Das rechtfertigt überzogene Preise in Mittelklasse-Restaurants. Beim Restaurant vom Jean-Yves Schillinger kann man nicht von Mittelklasse sprechen. Ein Reinfall wie in Brügge bleibt einem auch erspart. Die Bewertung ist trotzdem, meiner Meinung nach, nicht gerechtfertigt.
Das Essen ist gut, einen Aha-Effekt gibt es nicht. Die Zubereitung, Verarbeitung und Präsentation ist auf einem hohem Niveau. Es fehlt, abgesehen von einem kleinen Detail,  der Überraschungsmoment. Weiterlesen

Eine Ode an die Restaurantkritiker

Es ist immer schwer in der Fremde ein gutes Lokal zu finden. Gerade in schmucken Städtchen, die Beinamen wie „Venedig des Nordens“ tragen, wird es einem nicht leicht gemacht.
In Brügge wird da aus jeder, etwas besseren Frittenbude ein Hot Spot für „Moules et Frites“. Diesen Fehler mussten wir teuer bezahlen. Miese „Moules et Frites“, ein grauenhafter Croque Monsieur in einer ungemütlichen Atmosphäre. Inklusive einer kleinen, typischen belgischen Bier Verkostung, durften wir für den ganzen Müll über 50,00 € ausgegeben.

Schlechtes Essen ist doppelt teuer, da man es doppelt bezahlen muss. Man isst es, wird nicht satt und geht in den nächsten Supermarkt um das nachzuholen, was man vorher nicht bekommen hat. Neben „Geheimtipps“ aus Reiseführern sind Bewertungsportale, wo jeder was schreiben kann auch kein zuverlässiger Ratgeber mehr.
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Blattspinatrisotto mit Saiblingsfilet

Am Karfreitag wird traditionell Fisch gegessen. Was passt am besten zu Fisch: Reis und Spinat. Das Ganze kann man wunderbar zu einem Spinatrisotto kombinieren. Ist nicht ganz so gut wie Kinderüberraschung, denn die erfüllen einem ja drei Wünsche auf einmal. Zwei Wünsche auf einmal ist aber auch nicht schlecht. In den Variationen vegan und vegetarisch kann man je nach Lust auch drei Wünsche auf einmal draus machen und so mit dem Überraschungsei gleichziehen.

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