Tatar aus Tomaten – perfekt im Sommer

Ursprünglich kommt Tatar von den Tataren, einem Reitervolk in Zentralasien. Sie haben Pferdefleisch gesalzen, unter dem Sattel aufbewahrt, um das Blut zu entfernen und zarteres Fleisch zu erhalten. Anschließend haben Sie es kleingeschnitten und roh gegessen.

In der klassischen Küche ist Tatar heute eine Zubereitung aus rohem Fleisch. Steak Tartare wird aus Rind- oder Pferdefleisch hergestellt. Das roh servierte Fleisch wird mit Eigelb, Zwiebeln, Kapern, gehackter Petersilie, Senf, Worcestersauce, Tabasco und Öl gewürzt.
In Belgien heißt das Gericht Filet américan, in Deutschland verschwindet es, wegen der Zubereitung mit rohem Ei, zunehmend von den Speisekarten.

Jacques Le Divellec hat Tatar aus Thunfisch hergestellt. Dazu den Thunfisch mit grauen Schalotten, Koriander und Schnittlauch fein schneiden, alles zusammen mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft, etwas Olivenöl abschmecken und gut gekühlt servieren.

Französische Köche sind bei der Tatar-Herstellung nicht festgelegt, so wird neben Fisch oder Fleisch, Gemüse und in besonderen Fällen Obst verarbeitet. Das erweitert den Spielraum natürlich ungemein. Wie beim oben erwähnten Tomaten-Tatar.

Zutaten:
5-6 Strauchtomaten (wenn möglich verschiedenfarbig)
10 -12 Blätter Basilikum
7-8 Stängel Schnittlauch
40 Gramm Parmesan
2 Esslöffel Olivenöl
1 Esslöffel Balsamicoessig
Salz und Pfeffer
Basilikum mit dem Schnittlauch fein hacken. Die Tomaten halbieren, Strunk und Kerne entfernen, in feine Würfel schneiden.

Die Tomatenwürfel mit Olivenöl, Balsamicoessig, Basilikum, Schnittlauch, Salz und Pfeffer abschmecken.

Das Tomaten-Tatar auf einer, mit Butter bestrichenen, Scheibe Sauerteigbrot anrichten und mit gehobelten Parmesan bestreuen. Wer es vegan mag, ersetzt die Butter durch Margarine und lässt den Parmesan weg.

Eine gut vorzubereitende Vorspeise im Sommer, dazu passt ein Glas trockener Weißwein.

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