Peruanisch kochen – aber wie?

Die authentische Küche Südamerikas, insbesondere Perus, gehört sicher zu einem der  Highlights, wenn es um die Frische und Vielfalt geht. Immerhin erstreckt sich Peru über drei Klimazonen, die unterschiedlicher nicht sein können. Die Küste des Pazifiks, die Anden mit Gipfeln jenseits der 6.000 Meter und natürlich der Regenwald im Amazonasgebiet.
Diese Vielfalt gibt es nicht nur im Atlas, sondern wird von den Köchen und Köchinnen der ehemaligen Inka-Hochburg in die Töpfe, Pfannen und schlussendlich auf den Teller gebracht.

Damit sind wir schon bei einem Problem, welches beim Zubereiten dieser außergewöhnlichen Küche auftritt – die Zutaten. Asia- und Afroshops mit einer umfangreichen Auswahl an landestypischen Lebensmitteln, gibt es in jeder Großstadt. Bei Shops für den Einkauf von südamerikanischen Lebensmitteln sieht das leider noch anders aus. Zwar findet man vereinzelt das ein oder andere Produkt, ein Geschäft mit einem umfangreichen Sortiment sucht man vergebens.
Viele Produkte, die zusätzlich benötigt werden, z.B. Tigermilch, kann der geübte Hobbykoch selber herstellen. Womit wir beim zweiten Problem sind.
Durch diverse Mischungen und Saucen, die vorab angefertigt werden, steigt die Anzahl der Produkte im Einkaufskorb noch einmal drastisch an.

Wenn ich für einen Eintopf oder Ceviche zehn Zutaten benötige und zusätzlich zehn weitere Zutaten um Gewürzmischungen und Saucen zuzubereiten, ist mir der Aufwand einfach zu hoch, leider.
Aus dem Grund nutze ich meine Kochbücher der südamerikanischen Küche meistens als Inspiration und Ideengeber. Die Chilipasten, Würzmischungen und Cocktails aus Peru: The Cookbook von Gastón Acurio kann ich wärmstens empfehlen.

Wenn ich Lust auf Ceviche und Co. habe gehe ich entweder in die La Empanaderia oder ins El Encanto. Da wird authentisches südamerikanisches Essen zubereitet. Das ist im Endeffekt günstiger als eine Unmenge an Zutaten für einmaliges Kochen zu kaufen und diese ein paar Jahre später wegzuschmeißen. Entweder weil sie abgelaufen sind oder kein Aroma mehr haben.

Nichtsdestotrotz ist die südamerikanische Küche ein Highlight an Finesse und Geschmack. Wer Zeit und Lust hat, sollte sich von der Vielfalt der Zutaten nicht abschrecken lassen und es selbst ausprobieren.

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