Lille, essen bei den den Sch`tis

DSC_0084Lille ist eine fanzösische Großstadt im Département Nord in Frankreich und die Hauptstadt der Region Hauts-de-France. In Frankreich hat die Region den Ruf, dass dort arktische Temperaturen herrschen und die Leute einen furchtbaren Akzent haben. Stimmt beides nicht. Das Wetter war nicht schlechter als in Belgien an den Tagen zuvor und auch der Akzent war nicht so schlimm wie befürchtet.

Einen Tag zuvor hatten wir grauenhaft in Brügge gegessen. Für den Ausflug nach Lille haben wir besser recherchiert und sind im BIP Gourmand (der kleine Bruder vom Guide Michelin) fündig geworden. Das Gabbro in der 55, rue de Saint André lag etwas außerhalb, aber es war den kleinen Umweg auf alle Fälle wert.

Das Gabbro liegt ca. 10-15 Minuten außerhalb des Zentrums von Lille.

Man wird freundlich begrüßt, bekommt einen der kleinen Bistrotische und direkt die Tafel mit dem aktuellen Tagesmenü. Als Aperitif gab es einen trockenen Weißwein und frisch gepressten Orangensaft.
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Eine Ode an die Restaurantkritiker

Es ist immer schwer in der Fremde ein gutes Lokal zu finden. Gerade in schmucken Städtchen, die Beinamen wie „Venedig des Nordens“ tragen, wird es einem nicht leicht gemacht.
In Brügge wird da aus jeder, etwas besseren Frittenbude ein Hot Spot für „Moules et Frites“. Diesen Fehler mussten wir teuer bezahlen. Miese „Moules et Frites“, ein grauenhafter Croque Monsieur in einer ungemütlichen Atmosphäre. Inklusive einer kleinen, typischen belgischen Bier Verkostung, durften wir für den ganzen Müll über 50,00 € ausgegeben.

Schlechtes Essen ist doppelt teuer, da man es doppelt bezahlen muss. Man isst es, wird nicht satt und geht in den nächsten Supermarkt um das nachzuholen, was man vorher nicht bekommen hat. Neben „Geheimtipps“ aus Reiseführern sind Bewertungsportale, wo jeder was schreiben kann auch kein zuverlässiger Ratgeber mehr.
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Blattspinatrisotto mit Saiblingsfilet

Am Karfreitag wird traditionell Fisch gegessen. Was passt am besten zu Fisch: Reis und Spinat. Das Ganze kann man wunderbar zu einem Spinatrisotto kombinieren. Ist nicht ganz so gut wie Kinderüberraschung, denn die erfüllen einem ja drei Wünsche auf einmal. Zwei Wünsche auf einmal ist aber auch nicht schlecht. In den Variationen vegan und vegetarisch kann man je nach Lust auch drei Wünsche auf einmal draus machen und so mit dem Überraschungsei gleichziehen.

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Babyspinatsalat auf Salbeireibekuchen

Babyspinat ist viel zu schade um ihn zu kochen. Als Salat mit einem guten Dressing, einer gewürfelten roten Zwiebel ist er ein perfekter Begleiter zu kross gebackenen Reibekuchen oder Kartoffelpuffer, Reiberdatschi, Reibeplätzchen oder Erdäpfelpuffer oder wie auch immer man die nennen möchte.
Es meint alles ein und dasselbe – dünn geriebene KarDSC_0256toffel in Erdnussöl in der Pfanne ausgebacken. Um den Reibekuchen etwas mehr Geschmack zu geben, reibe ich gerne etwas Zucchini unter die Kartoffeln. Neben Pfeffer und Salz kann man den Reibekuchen zusätzlich mit Salbei und Knoblauch abschmecken. Das gibt dem ganzen Gericht noch mehr Aromenvielfalt.
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Gefährliche Empfehlungen. Xavier Kieffer ermittelt wieder.

Gefährliche EmpfehlungFrankreichs legendärer Gastroführer »Guide Gabin« lädt zu einem rauschenden Fest in seinem neuen Firmenmuseum in Paris, und der Luxemburger Koch Xavier Kieffer ist mittendrin. Während der Feier verschwindet eines der Exponate – die extrem seltene Ausgabe des »Guide Bleu« von 1939, von der nur wenige Exemplare existieren. Kieffer beginnt, Nachforschungen anzustellen. Bald erfährt er, dass wegen der Sternebibel bereits mehrere Menschen sterben mussten. Aber was ist so gefährlich an einem über siebzig Jahre alten Restaurantführer? Was ist das Geheimnis des blauen Buchs?

Sein fünfter Fall und es geht um den legendären Gastroführer. Eigentlich heißt der Guide Michelin und ist rot, aber da gibt es anscheinend Lizenzprobleme.
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Produkt des Monats April – Spinat

BabyspinatPopeye isst ihn um unmenschliche Kräfte zu bekommen, der Hulk nimmt seine Farbe an, wenn er sauer wird. Und obwohl Spinat mit Muskelmännern in Verbindung gebracht wird, ist er durch seine Inhaltsstoffe der perfekte Augenschutz. Wäre also eher was für Hawkeye.
Spinat gehört zu den beliebtesten Blattgemüsen in Deutschland und dank seines hohen Anteils an Kalium, Beta-Carotin, Magnesium und Folsäure ist er sehr gesund.
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