Quinoa-Meersalat, klingt nicht nur nach Meer, schmeckt auch so.  

An einem Samstagmorgen bei meinem Fischhändler. In der Auslage lag „Laitue de Mer“ – Kopfsalat des Meeres. Was kann man damit machen? Einen Salat. In Ordnung, also mal 200 Gramm mitgenommen und etwas rumprobiert. Einige Versuche endeten schrecklich, aber eine Kombination mit Meersalat und Quinoa war erstaunlich gut. Aufgrund der Zutaten ist das ganze Gericht auch sehr gesund.

Ein einfacher Salat, für den man allerdings vorher zum Fischhändler seines Vertrauens muss. Meersalat, gehört zu den Algen, bekommt man nicht in jedem Supermarkt. Im Fach- oder Großhandel hat man meistens keine Probleme.

Zutaten:DSC_0228
2 Spitzpaprika
50 Gramm Meersalat
1 milde mittelgroße Peperoni
200 Gramm Quinoa
1 rote Zwiebel
1 Knoblauchzehe
Olivenöl
Koriander nach Bedarf
frischer bunter Pfeffer
Salz

Wie immer, wenn man mit Algen etwas zubereitet, muss man diese zuerst wässern. Am besten ein bis zwei Stunden einplanen. Das Wasser in der Zeit drei- bis viermal wechseln. Quinoa nach Anleitung, aber ohne Salz kochen. Der Meersalat ist sehr salzig, aus dem Grund verzichte ich beim Kochen erstmal auf Salz. Nachsalzen kann man immer.

Eine Grillpfanne (wenn zur Hand aus Gusseisen) auf den Herd stellen, auf Temperatur bringen und die Spitzpaprika waschen, vierteln und entkernen. Die Viertel der Spitzpaprika scharf anbraten, damit sie Röstaromen bekommt. Die Grillpfanne von der Platte nehmen, die Viertel mit Olivenöl bepinseln und in Ruhe in der Pfanne nachziehen lassen.

Die Peperoni entkernen und mit dem geschälten Knoblauch fein hacken. Die rote Zwiebel grob schneiden. Alles zusammen in einer Schale zur Seite stellen.

Wenn die Quinoa fertig ist, das Wasser abgießen und abkühlen lassen. Die Spitzpaprika in mittelgroße Stücke schneiden. Den Meersalat ausdrücken, sonst verwässert der Salat zu schnell, grob hacken.

Meersalat, Quinoa, Spitzpaprika, Peperoni, Zwiebeln und Knoblauch in einer großen Schüssel mit etwas Olivenöl vermischen. Wer mag, kann den Salat mit etwas Pfeffer und Salz abschmecken und beim Servieren etwas gehackten Koriander darüber streuen.

Der Geschmack von Meersalat suggeriert die Frische von Meer. Als Begleiter empfiehlt sich aus dem Grund ein trockener Riesling.

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