Guêpe Verte – scharfe, grüne Wespe aus Mexiko

Es gibt die großen Klassiker unter den Cocktails, dazu gehören natürlich Negroni, Julep und Sours. Allerdings sind Barkeeper sehr kreative Menschen und so kommen immer wieder neue, innovative Cocktails über den Tresen zu den trinkfreudigen Genießern der gepflegten Barkultur.
Guêpe Verte ist eine dieser Kombinationen, Mexiko trifft auf Paris. Die Grüne Wespe schafft es beides auf erstklassige Weise zu verschmelzen.
Eher untypisch für einen Cocktail, hier unabdingbar, eine längere Vorbereitungszeit, Chili-infused Tequila.

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Das gehört in jede Küche

Im Moment hat jeder etwas mehr Zeit um Ordnung zu schaffen. Ich bin dazu gekommen gesammelte Zeitungsberichte, die ich irgendwann mal durchgehen wollte, wenn ich Zeit dafür habe, zu lesen. Gerade ist die Zeit der Ausreden definitiv vorbei.
Vor etwas über einem Jahr hat Volker Hobl in der Welt am Sonntag eine Liste veröffentlicht, was alles in eine Küche gehört und was definitiv nicht.

Jeder hat natürlich seine eigene Liste. Ich kenne Leute, die haben in ihrer Küche ein Backblech, Backpapier, ein Holzbrett und ein Küchenmesser zum Schneiden der TK-Pizza. Geht natürlich, damit ist es allerdings nicht möglich einen Fond herzustellen oder eine kräftige Sauce einzukochen, wobei der TK-Pizza-Bäcker daran relativ wenig Interesse hat.
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Chili con Quinoa – so gut kann fleischlos sein

Mit Chili sin Carne, der fleischlosen Variante der beliebten Chili con Carne, verbinde ich geschmackliche Entgleisungen. Meistens wird Fleisch durch Tofu oder Gerste ersetzt, beides keine Alternative zum Original und hat mit dem eigentlich Chili con Carne keine nennenswerten Gemeinsamkeiten.

Der Ursprung des wohlschmeckenden, herzhaften, scharfen Eintopfgerichtes ist nicht genau zuzuordnen, er liegt entweder in den Südstaaten der USA (New Mexico, Arizona, Texas) oder in Mexiko. Heutzutage wird Chili con Carne der „Tex Mex“ Küche zugeordnet. Das führt dazu, dass es mit Ketten, die schlecht frittiertes Essen und XXL Cocktails in Happy Hours anbieten, assoziiert wird.
Kommen wir zum eigentlichen Sinn und Inhalt dieses Artikels: Chili con Quinoa.
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Vantage Mandoline. Die Molitor Stradivari der Küche

Jeder, der im Besitz einer sehr guten Mandoline ist, wird diese nie wieder hergeben. So geht es mir mit meiner Mandoline, der Vantage von de Buyer.
Ich kann mich noch daran erinnern, wann ich zum ersten Mal mit ihr gearbeitet habe. Es war in Sommer während eines Kochkurses in Bordeaux. Mit meiner schlafenden Tochter in der Manduka musste ich Kartoffeln für ein Gratin dauphinois (Kartoffelgratin) hobeln.
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Sylvester alkoholfrei genießen


Der Jahresendsprint hat begonnen. Direkt nach Gans, Pute oder was immer an Weihnachten zubereitet wurde, beginnt nach dem Umtauschen und Gutscheine einlösen die Vorbereitung für Sylvester. Meistens gibt es Sylvester einen Fahrer oder eine Fahrerin.
Um denen, die nichts trinken, eine Alternative zu den üblichen Softdrinks zu bieten habe ich den French 75 alkoholfrei interpretiert, das geht sehr gut, da es mittlerweile eine Vielzahl von alkoholfreien „Gin“-Variationen gibt, die man durchaus trinken kann, nicht nur mit Tonic Water.
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Weihnachtszeit, Plätzchenzeit – was machen mit dem Eiweiß

Alle Jahr wieder werden im Dezember unzählige Bleche mit Plätzchen gebacken. Als meine Mutter mit meiner Tochter wieder fleißig war, sind, wie bei den meisten, ein paar Eiweiß übrig geblieben. Da es viel zu schade ist, diese einfach wegzuwerfen, möchte ich kurz ein paar Ideen präsentieren, was damit alles möglich ist.
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Drinkzeitschriften: Wer die Wahl hat, hat die Qual

Neben Kochbüchern und unzähligen Kochzeitschriften möchte ich hier Zeitschriften aus der Getränkebranche einer Wertanalyse unterziehen. Neben allgemeinen Zeitschriften, wie Drinks oder Mixology, gibt es noch Zeitschriften über Craftbeer und Whisky.

Sind alle Zeitschriften sinnvoll oder wie ist der Nutzen?
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Wodka – leider nicht verstanden

Das Bild, das Wodka in der Öffentlichkeit hat, ist nicht das beste. Woran das liegt, ist relativ einfach erklärt. Wenn ich am Wochenende morgens joggen gehe, laufe ich durch eine Unterführung. Dort liegen des Öfteren zerbrochene Glasflaschen von klaren Spirituosen, die Namen von ehemaligen russischen Staatsoberhäuptern tragen. Dadurch wird der Morgensport teilweise zum Hindernislauf.
Der Markt von billigem, geschmacksneutralem Wodka ist sehr groß. Er wird gerne mit diversen zuckerhaltigen Softdrinks sowie Säften aus Konzentraten gemischt und konsumiert. Ist nicht gerade gesund, leider eine traurige Tatsache. Weiterlesen

La Cuisine de Paris – die neue Pariser Küche

Hin und wieder gibt es Kochbücher, bei denen es dem Hobbykoch schwerfällt, diese wieder aus der Hand zu legen. Clotilde Dusoulier hat das mit ihrem Buch geschafft, weil sie genau den Nerv getroffen hat, den ein Kochbuch über Paris treffen muss.
Paris ist neben Lyon noch immer die gastronomische Hauptstadt der Welt. Anders als Lyon, wo die traditionelle Küche in den vielen Bouchons bzw. von Paul Bocuse und seinen ehemaligen Schülern weitergeführt wird, hat sich Paris den zahlreichen neuen Einflüssen geöffnet.
Neben französischen Klassikern stellt Dusoulier in ihrem Kochbuch Rezepte mit asiatischen und nordafrikanischen Einflüssen vor, diese haben die französische Küche verändert und erweitert.
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Vom Korn zum Brot – Sauerteig Backkurs

Sauerteigbrot ist die Champions League, wenn es ums Backen geht. Temperatur, Zutaten, Ruhezeiten – alles muss stimmen und im Auge behalten werden. Wie das vor ein paar tausend Jahren im alten Ägypten funktioniert hat, kann ich mir wirklich nicht vorstellen, es scheint tatsächlich geklappt zu haben.
Nachdem ich einige Bücher gelesen und mir mehrere YouTube-Videos zu dem Thema angeguckt habe und mein Teigansatz immer noch miserabel war, habe ich, nicht ganz uneigennützig, einen Brotbackkurs bei der Kernmühle geschenkt bekommen. Hier sollte sich Einiges ändern.

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